Sonntag, 29. März 2015

Gedicht




Gedicht


Ich steige nicht aus...


Ohne ein Wort
Verstehst du mich
Unsere Blicke treffen sich
So lange sind wir verbunden
Jeder kennt die Gefühle des Anderen
Du weißt
Das ich dich liebe
Nicht ohne dich sein will
Doch du weißt
Ich hasse das Leben
Doch du machst es mir jeden Tag wieder lebenswert




Samstag, 28. März 2015

Die Burg 6. Fortsetzung


Die Burg              6. Fortsetzung



„Wir haben die Burg besichtigt und sind dabei in einen Gang geraten, der uns hier her gebracht hat.“ Versicherte Max.
„Unsinn! Der Gang ist für Touristen abgesperrt und wenn jemand neugierig trotzdem hineingeht, der wird wieder schnellstens wenden, weil es zu dunkel ist. Letztlich ist der Gang auch irgendwann zu Ende. Es können nur die aus unserer Welt hinein oder ein Magier öffnet ihnen die Wand für einen kurzen Moment. Der einzige, der Interesse hätte, dass jemand hierher gelangt, ist Rain. Also lügt mich nicht an, wenn euch euer Leben lieb ist! Er hat euch geschickt, um zu spionieren. Welchen Plan hat er und wo befindet er sich zur Zeit? Ist er schon in diesem Land?“
„Was erzählen sie da alle für ein Quatsch?“ Entgegnete Jens wütend. „Wir sind hier im Urlaub und haben eine Burg besichtigt, in der ein Gang uns hier her geführt hat, wie mein Freund schon sagte. Der Gang war abgesperrt gewesen, jemand hatte wohl die Kette mit dem Verbotsschild abgehängt, sie lag auf der Erde. Wir sind trotzdem in den Gang gegangen, weil es uns eben reizte! Wir hatten eine Taschenlampe. Als der Gang in einen Raum mündete, war unser Rückweg plötzlich verschwunden und wir sind dem Gang gefolgt. In ihm gingen plötzlich Fackeln an, ohne dass sie jemand angezündet hatte. Magier gibt es nur in Fantasiefilmen. Oder meinen sie Zauberer im Zirkus oder im Fernsehen? Aber das sind ja nur eingeübte Trix, die die vorführen!“ Versuchte Jens den Mann zu überzeugen.
„Erzählt mir keine Geschichten!“ Fauchte der Mann die Jungen an. Dann wandte er sich an zwei in schwarz gekleidete Männer. Er befahl ihnen, die Beiden in die äußerste Ecke der Höhle zu bringen und sie nicht aus den Augen zu lassen. Unsanft schoben sie Jens und Max in den hinteren Teil der Höhle und stießen sie zu Boden. Die beiden Männer stellten sich etwas abseits, um die Beiden zu bewachen.
„Ich glaube, die haben einen an der Waffel“, flüsterte Jens.
„Das sind garantiert Gangster!“ Meinte Max, der sein Knie rieb, auf das er gefallen war, als die Männer sie auf den Boden schubsten.“
„Hast du den alten Mann auf dem goldenen Stuhl gesehen? Der sieht aus wie eine wandelnde Leiche. Seine weiße Kleidung verschlimmert noch sein Aussehen. Seine Augen waren blutunterlaufen und sein Blick war starr und kalt!“, flüsterte Jens.
„Sie erzählten, dass irgend ein Rain seine Tochter sucht. Scheinbar haben diese Typen sie entführt.“ Antwortete Max leise.
„Vielleicht ist es das Mädchen, welches neben diesem Leichengreis saß! Dieser Rain muss ein berühmter Zauberer sein. Hast du schon einmal im Fernsehen oder sonst wo von dem gehört?“ Fragte Jens.
„Nie gehört“, antwortete Max. „Sieh mal, da kommen noch mehr so schwarz gekleidete Typen herein.“
„Marco, wir haben mit unseren Leuten das Land der schwarzen Magie abgesucht. Wir haben keine Spur von Rains Anwesenheit gefunden. Aber Germeon soll auf den Weg hier her sein“, berichtete einer der herein gekommenen Männer.
„Das dieser Verräter sich hier noch her traut“, entgegnete der Mann mit den blonden Haaren, der also Marco hieß. „Vielleicht steckt er jetzt mit Rain unter einer Decke. Warum sonst hatte Rain ihn nicht sofort getötet, als er erfuhr, dass Germeon in der Gestalt des Großvaters seine Tochter entführt hatte. Rain ist doch sonst nicht so zimperlich.“
„Germeon ist mein Urenkel, also Rains Neffe. So schnell bringt er seine Verwandtschaft nicht um“, sagte die tot aussehende alte Gestalt.
„Das sagst ausgerechnet du? Dich hat er doch ohne zu zögern umgebracht. Und deine Geistgestalt noch einmal. Aber du bist ja unverwüstlich! Du alter Greis! Wie kann man sich nur mit dem Satan persönlich verbünden? Wie lebt es sich eigentlich mit so einer vom Satan neugestalteten schwarzen Seele?“, fragte Marco.
„Du siehst ja, ganz gut. Ich werde durch meine Urenkelin mein Reich der dunklen Mächte wieder erstehen lassen und dieses Land Rain wieder entreißen. Ich werde dich als Herrscher dieses Landes einsetzen. Ab dann wirst du meinen Traum erfüllen, und ein Land dieser Welt nach dem anderen meiner dunklen Macht unterwerfen.


Fortsetzung folgt...


Copyright2015by Helga Pikulik



Gedicht ( Frühlings)erwachen





(Frühlings)erwachen

Die Natur erwacht zum neuen Leben
Sie hat allen viel zu geben
Lange war meine Seele düster und leer
Sah den Lebenssinn nicht mehr

Doch plötzlich wie ein Blitz
Dreht das Leben sich für mich
Mit den aufspringenden Knospen der Natur
Habe ich jetzt Freude am Leben pur

Will mein Gestern verdrängen
will sofort neu beginnen
Musste erst älter werden
Um zu begreifen

Gelassen werden
Um auf alles zu pfeifen
Meine Kindheit vergessen
Die Jugend verdrängen
Muss mich nicht mehr mit anderen messen

Muss nicht mehr bei den Toten verweilen
Denn das Leben hat auch andere Seiten
Will nicht mehr an den Tod nur noch ans Leben denken
Will all meine Liebe meiner Familie schenken

Ansonsten halte ich es mit Götz von Berlichingen:

Gute Nacht ihr lieben Sorgen

L.m.a. A. Bis morgen