1 Fortsetzung Gehasster Liebling
....Wau, die Schulglocke ertönte und während die Vogelscheuche, so nannten wir unseren Klassenlehrer Herrn Meyer, uns noch schöne Ferien wünschte, stolperten wir schon aus dem Zimmer.
Eva Maria und ich hatten im Bus noch viel zu besprechen, obwohl wir bereits alles durchgekaut hatten. Aber schließlich ging es um unsere Ferien, die wir dieses Jahr gemeinsam verbringen wollten. Evas Eltern hatten keine Zeit für sie. Angeblich waren sie geschäftlich unterwegs, aber wer glaubt wird selig.Seit neustem hatten ihre Eltern jeweils einen neuen Partner, doch das war bei denen an der Tagesordnung. Eva Maria meinte, ihre Eltern führten dennoch eine gute Ehe und würden sich super verstehen . "Jedem das seine"; hat ich ihr geantwortet und kurz entschlossen gemeint: "Dann fährst du mit uns in den Urlaub". Eva Maria war begeistert. Sie gehörte sowie so schon fast zur Familie. Wir waren seit dem Kindergarten unzertrennliche Freundinnen und sie verbrachte fast jede freie Minute bei uns......
Fortsetzung folgt.....
Samstag, 30. November 2013
Am Ziel
Unendliche Weite
Das Meer küsst die Sonne
Die langsam versinkt
Mit ihr meine Sehnsucht
Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe
Durch mein Haar streift ein leichter Wind
Du nimmst zärtlich meine Hand
Schaust mich an
Bist du es den ich suche
S O S
Gedanken
Fliegen fort
Kehren zurück
Lassen mich nicht ruh´n
Lassen sich nicht löschen
Ich sperre sie tief ein
Verdränge sie
Vergesse sie
Doch sie erschrecken mich unerwartet
Machen sich selbständig
Irren in meinem Kopf
Freitag, 29. November 2013
Wellenreiter
Feuerrot färbt sich der Himmel
Die Abendsonne
Sie taucht in das Meer
Ich bin allein
Denke an dich
Schicke meine Gedanken
Wie Wellenreiter übers Meer
Komm zurück
Ohne Dich ist mein Leben leer
LETZTER NOVEMBERTAG 2013
Leben
Gestern wurde ich geboren
Mein Leben schien glücklich und frei
Heute erdrückt mich der Alltag
Und ich fühle mich allein
Morgen wird alles besser
Dann ist alles vorbei
Nur Liebelei
Deine Augen
Sie leuchten
Wie die abendliche Sonne im Meer
Deine Haut
Sie spiegelt den Sommer wieder
Dein Haar
Es glänzt wie das Gefieder des Raben
Du umgarnst die Frauen
Du hast ein leichtes Spiel
Wo bleibt dein Gefühl für mich
Ist alles nur Liebelei
Alles nur Spiel
Tut mir Leid
Nicht mit mir
Denn ich liebe dich
Mittwoch, 20. November 2013
Das Heute ist morgen gestern
Das Gestern ist vorbei
Morgen will ich leben
Doch die Schatten von gestern
Holen mich heute schon ein
Gedanken im November
Nebel
Vom Nebel umhüllt
Streife ich durch welkes Laub
Totes Laub
Vergänglich
Nebel umhüllt mich
Legt sich auf mein Gesicht
Lässt meine Augen tränen
Gedanken kreisen um dich
Zu früh gingst du fort
Der Nebel lichtet sich
Ich werde dich nie vergessen
Dienstag, 19. November 2013
Kinderaugen
Kinder klagen uns an
Strecken die Hand aus
Vor Hunger und Not
Klagen uns an
Für die Kriege
Für den Tod
Fragen wo ist das Leben für uns
Vegetieren wie Tiere dahin
Auf Müllhalden
Auf verdorrtem Land
In abgebrannten Dörfern
Verfolgt
Verschleppt
Gequält
Getötet
Kinderaugen schauen uns fragend an
Montag, 18. November 2013
Gehasster Liebling ein neuer Roman
EIN JUGENDROMAN, AN DEM ICH ZUR ZEIT SCHREIBE:
Gehasster Liebling
"Eine halbe Stunde noch," flüsterte Eva Maria mir zu und grinste wie immer über beide Ohren. Unwillkürlich schaute ich auf die Uhr. Stimmt, die langersehnten Ferien rückten näher. "Freust du dich schon?" Hörte ich Eva M. wieder flüstern. Ich nickte ich ihr zu. "Immerhin sechs Wochen ohne diese Nervensäge von Tom," dachte ich. Er ist es nicht wert, dass man über ihn nachdachte, geschweige denn, ihn begegnete. Aber dies war gerade unausweichlich. Er tauchte überall auf. Auch da, wo man es nicht erwartete, zum Beispiel auf der Damentoilette, vorm Café, oder er sitzt im Kino plötzlich hinter mir oder quatscht mich beim Einkauf doof von der Seite an. Ich konnte ihn nicht ausstehen, ich hasste ihn. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich die Ferien herbei sehnte. Kein Tom, keine Schule, keine nervende Lehrer.
Fortsetzung folgt.....
Gehasster Liebling
"Eine halbe Stunde noch," flüsterte Eva Maria mir zu und grinste wie immer über beide Ohren. Unwillkürlich schaute ich auf die Uhr. Stimmt, die langersehnten Ferien rückten näher. "Freust du dich schon?" Hörte ich Eva M. wieder flüstern. Ich nickte ich ihr zu. "Immerhin sechs Wochen ohne diese Nervensäge von Tom," dachte ich. Er ist es nicht wert, dass man über ihn nachdachte, geschweige denn, ihn begegnete. Aber dies war gerade unausweichlich. Er tauchte überall auf. Auch da, wo man es nicht erwartete, zum Beispiel auf der Damentoilette, vorm Café, oder er sitzt im Kino plötzlich hinter mir oder quatscht mich beim Einkauf doof von der Seite an. Ich konnte ihn nicht ausstehen, ich hasste ihn. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich die Ferien herbei sehnte. Kein Tom, keine Schule, keine nervende Lehrer.
Fortsetzung folgt.....
Die Sonne geht auf
Du hast mich verlassen
Traurigkeit umschließt mein Herz
Ich sehe dich mit der Anderen
War deine Liebe nur Lüge
Dein Versprechen nur Trug
Du schworst mir Treue
Bis in den Tod
Nun stehe ich alleine
Mit den Kindern hier
Sie fragen
Warum ist der Papa nicht hier
Wer ist diese Frau
Warum geht er mit ihr
Du schaust dich um
Siehst mich fragend an
Ja ich verzeihe dir
Denn du bist mein Mann
Meine einzige Liebe
Mein Glück und mein Halt
Ich glaube sie versteht mich
Denn sie gibt dich frei
Du kommst auf mich zu
Und die Sonne geht auf
GLÜCK
Das Lachen meines Kindes
Erhellt mein Herz
Lässt den Alltag vergessen
Die Not und den Schmerz
Lässt mich vergessen des Tages Last
Schau in die Augen deines Kindes
Und du weißt
Welches Glück du hast
Sonntag, 17. November 2013
Zwei Gesichter
Clown seinEin letzter Blick in den Spiegel
Prüfend
Grimassen schneiden
Es schaut mich an
Mein Gesicht
Meine Tarnung
Mein Versteck
Mein Gesicht
Es lächelt euch an
Es schaut traurig
Oder weint gar
Wie wollt ihr Leute sie
Meine Maske
Ich bringe euch zum Lachen
Zum Klatschen
Zum Weinen
Wie es gerade gefällt
Ich bin der Held
Der Clown
Der alte Clown
Der Vorhang geht aufDas Zelt
Von bunten Lichtern erhellt
Musik ertönt
Der Held
Allein
Allein unter Vielen
Allein
Krank und alt
Kinderaugen sehen ihn an
Erwartungsvoll
Fordernd
Der Clown
Er kann
Lachen
Fröhlich sein
Witze machen
Die Kinder erfreuen
Mit letzter Kraft
Die Kraft der Kinderaugen
Der Vorhang fällt
Das Lachen der Kinder
Es dröhnt noch in seinen Ohren
Er lächelt sanft
Der alte Clown
Das Lachen
Er wird es nie wieder hören
Die Maske
Sie war auch sein Gesicht
Samstag, 16. November 2013
Gedicht im November
Freundschaft zur Erinnerung an meine Freundin G.
Meine Gedanken
Sie fliegen zu dir
Schon länger bist du nicht mehr hier
Du gingst ganz leise
Ließt mich allein
Warum muss Tod so grausam sein
Kann dich nicht vergessen
Du fehlst mir so sehr
Freundschaft auf ewig
Das schwöre ich dir
Freundschaft zur Erinnerung an meine Freundin G.
Meine Gedanken
Sie fliegen zu dir
Schon länger bist du nicht mehr hier
Du gingst ganz leise
Ließt mich allein
Warum muss Tod so grausam sein
Kann dich nicht vergessen
Du fehlst mir so sehr
Freundschaft auf ewig
Das schwöre ich dir
Sonntag im Park
Vögel zwitschern
Trillern
Gräser und Blumen
In der Sonne schimmern
Worte
Sätze
Sie fliegen vorbei
Gehen unter im Kindergeschrei
Fahrradklingeln
Schimpfen
Fluchen
Lässt mich ruhigere Orte suchen
Leises Säuseln in den Bäumen
Fontänen lassen Wasser schäumen
Fische ziehen ihre Kreise
Enten schnattern auf ihrer Weise
Ein Insekt kann nicht entscheiden
Welche Blume es mag leiden
Vögel zwitschern
Trillern leise
Einsam geht der Tag zu neige
Weinende Kinder
Bellende Hunde
Gestresste Eltern
Ziehen ihre Runde
Fahrradklingeln
Fluchen und Geschrei
Mit der Ruhe ist es vorbei
Jetzt weiß ich was ich vermisste
All die Menschen auf der Piste
Ich gehe Heim
Einsam
Der Park
Wie ausgestorben
Gedicht für meine Mutter
Trauer schnürt die Kehle zu
Finsternis in meinem Leben
Denn meine Liebe
Das warst du
Der Tod hat dich mir entrissen
Plötzlich
Ohne ein Abschiedswort
Ich werde dich
Ein Leben lang vermissen
Doch irgendwann
Dann gehe ich fort
Dann will ich wieder leben
Will lachen können
Und fröhlich sein
Wünsche mir einen Mann zu lieben
Aber im Herzen wirst du immer bei mir sein
Finsternis
Finsternis in meinem HerzenTrauer schnürt die Kehle zu
Finsternis in meinem Leben
Denn meine Liebe
Das warst du
Der Tod hat dich mir entrissen
Plötzlich
Ohne ein Abschiedswort
Ich werde dich
Ein Leben lang vermissen
Doch irgendwann
Dann gehe ich fort
Dann will ich wieder leben
Will lachen können
Und fröhlich sein
Wünsche mir einen Mann zu lieben
Aber im Herzen wirst du immer bei mir sein
Erinnerung an den 16.November 1956 an A:C:
Gedicht für meine Mutter
Ich stehe an deinem Grab
Regen fällt auf mich
Vermischt meine Tränen
Doch er kann meine Trauer nicht fortspülen
Meine Verzweiflung nicht ertränken
Warum musstest gerade du gehen
Warum ließt du mich allein
Wie soll ich leben ohne dich
Die Sonne lässt den Regen in Farben glänzen
Ein Hoffnungschimmer
Ich nehme meine Kinder und gehe
Ich weiß du wirst immer bei uns sein
Gedicht für meine Mutter
Regenbogen
Ich stehe an deinem Grab
Regen fällt auf mich
Vermischt meine Tränen
Doch er kann meine Trauer nicht fortspülen
Meine Verzweiflung nicht ertränken
Warum musstest gerade du gehen
Warum ließt du mich allein
Wie soll ich leben ohne dich
Die Sonne lässt den Regen in Farben glänzen
Ein HoffnungschimmerIch nehme meine Kinder und gehe
Ich weiß du wirst immer bei uns sein
Freitag, 15. November 2013
Gedichte
Liebe
Liebe zart wie eine Feder im Wind
Zerbrechlich wie Glas
Halte mich fest
Lass mich fliegen in deiner Liebe
Liebe
Liebe zart wie eine Feder im Wind
Zerbrechlich wie Glas
Halte mich fest
Lass mich fliegen in deiner Liebe
Gedichte
Erfroren
Ich schaue hoch zum Fenster
Ich sehe dich
Ich liebe dich
Ich sehne mich nach dir
Will dich küssen
Deine Haut spüren
Dir nah sein
Für immer
Ich schaue hoch zum Fenster
Spüre den Regen nicht
Der meine Kleidung durchnässt
Ich sehe dich
Langsam streichst du dein Kleid ab
Ich sehe dich am Fenster
Siehst du mich nicht
Spürst du mich nicht
Ich bin wieder da
Wie versprochen
Ich drehe den Ring an meinem Finger
Meine Sehnsucht
So groß
Nach dir
Mein Herz
Es brennt vor Leidenschaft
Nur wenige Schritte zur Tür
Ich schaue noch einmal hoch
Zu dir
Du stehst am Fenster
Siehst mich nicht
Spürst mich nicht
Wenige Minuten
Und dein Herz
Es wird auch vor Liebe brennen
Du ziehst den Vorhang vor
Ich sehe deinen Schatten
Deinen und seinen
Mein Herz zerreißt
Aus Liebe wird Hass
Der goldene Ring
Er rollt über die Erde
Ertrinkt in einer Pfütze
Der nasse Regen
Er lässt mich frieren
Erfroren sind meine Gefühle zu dir
Donnerstag, 14. November 2013
GEDICHTE
Sonnenschein
Sonnenschein
Er macht mich traurig
Verfinstert meine Gedanken
Lässt meine Gefühle erfrieren
Sonnenschein
So nanntest du mich
Als ich in deinen Armen lag
Am Strand unter Palmen
Sonnenschein
Fiel auf meine Haut
Als du sie sanft berührtest
Als du mir ewige Liebe versprachst
Für mich hat sich die Sonne verfinstert
Als ich dich sah
Mit ihr und den Kindern
Sonnenschein
Sonnenschein
Er macht mich traurig
Verfinstert meine Gedanken
Lässt meine Gefühle erfrieren
Sonnenschein
So nanntest du mich
Als ich in deinen Armen lag
Am Strand unter Palmen
Sonnenschein
Fiel auf meine Haut
Als du sie sanft berührtest
Als du mir ewige Liebe versprachst
Für mich hat sich die Sonne verfinstert
Als ich dich sah
Mit ihr und den Kindern
Eine Geschichte für Kinder: Der rote Elefant
Der rote Elefant
„Joshi, wo bist
du!“ Ich flitzte durch den ganzen Stall und blieb vor einem großen
Heuhaufen stehen. „Komm heraus, ich rieche, dass du dich hier
versteckst, nicht umsonst nennt man mich Ritschi die Riechmaus.“
„Du bist eine Spitzmaus und keine Riechmaus“, klang es kläglich aus dem Heu.
„Ist doch schnuppe, nun komm schon. Ist etwas passiert?“
„Ja; etwas ganz schreckliches.“
„Vielleicht kann ich dir helfen?“
„Mir kann keiner helfen. Bitte nicht lachen, wenn ich heraus komme. Versprochen?“, bat Joshi.
„Versprochen!“, versicherte ich.
Das Heu fing etwas an zu rascheln. Etwas Rotes kam zum Vorschein, das aussah wie ein kleiner Elefantenfuß, und dann flog das Heu in alle Richtungen und vor mir stand....etwas Rotes!
„Heiliger Bimbam! Du siehst aus wie eine Tomate! Eine riesige Tomate!“ Ich musste so lachen, das mir der Bauch weh tat, ich mich auf den Rücken purzeln ließ und mit den Beinen strampelte. „Heiliger Bimbam, bist du rot! Es fehlt nur noch ein Schleifchen im Haar!“
„Du bist so gemein! Du hast Versprochen nicht zu lachen.“ Joshi seufzte jämmerlich und dicke Krokodilstränen rannten ihm die Wangen runter. Sofort verging mir das Lachen, denn der kleine Elefant war mein Freund und einer der wenigen Elefanten auf der ganzen Welt, die keine Angst vor Mäuse hatte. Weinen konnte ich ihn nicht sehen.
„Es wird schon alles wieder gut, versuchte ich ihn zu trösten. Wie konnte das mit der Farbe bloß passieren?“ „Irgendjemand hat mir einen ganz fiesen Streich gespielt und in mein Badewasser rote Farbe gekippt. Ich habe das nicht gesehen, weil es schon dämmerte.“
„Hast du jemanden in Verdacht?“, fragte ich.
„Ich vermute,dass es die Erdmännchen waren, die haben ja den ganzen 'Tag nur Unsinn im Kopf, aber beweisen kann ich das nicht,“ schluchzte Joshi.
„Na ja, es hat auch was Gutes mit der Farbe, denn morgen ist ja Karneval der Tiere und es läuft eine super Party ab mit Verkleidung. Das beste Kostüm bekommt einen Preis. Wir müssen dich nur noch ein wenig aufpeppen.“ Joshi ließ sich das alles durch den Kopf gehen und auf einmal strahlte er.
„Wau, gar nicht schlecht, ich gehe als Indianerhäuptling Roter Pfeil.“
„Super, ich werde mich gleich auf den Weg machen und Federn einsammeln, zur Not reiße ich sie dem Pelikan und den Enten raus!“, sagte ich.
„Oh, das tut ja weh, lass das mit den Federn raus reißen bloß sein, im Gehege liegen immer genug!“ meinte der Elefant.
„Du bist eine Spitzmaus und keine Riechmaus“, klang es kläglich aus dem Heu.
„Ist doch schnuppe, nun komm schon. Ist etwas passiert?“
„Ja; etwas ganz schreckliches.“
„Vielleicht kann ich dir helfen?“
„Mir kann keiner helfen. Bitte nicht lachen, wenn ich heraus komme. Versprochen?“, bat Joshi.
„Versprochen!“, versicherte ich.
Das Heu fing etwas an zu rascheln. Etwas Rotes kam zum Vorschein, das aussah wie ein kleiner Elefantenfuß, und dann flog das Heu in alle Richtungen und vor mir stand....etwas Rotes!
„Heiliger Bimbam! Du siehst aus wie eine Tomate! Eine riesige Tomate!“ Ich musste so lachen, das mir der Bauch weh tat, ich mich auf den Rücken purzeln ließ und mit den Beinen strampelte. „Heiliger Bimbam, bist du rot! Es fehlt nur noch ein Schleifchen im Haar!“
„Du bist so gemein! Du hast Versprochen nicht zu lachen.“ Joshi seufzte jämmerlich und dicke Krokodilstränen rannten ihm die Wangen runter. Sofort verging mir das Lachen, denn der kleine Elefant war mein Freund und einer der wenigen Elefanten auf der ganzen Welt, die keine Angst vor Mäuse hatte. Weinen konnte ich ihn nicht sehen.
„Es wird schon alles wieder gut, versuchte ich ihn zu trösten. Wie konnte das mit der Farbe bloß passieren?“ „Irgendjemand hat mir einen ganz fiesen Streich gespielt und in mein Badewasser rote Farbe gekippt. Ich habe das nicht gesehen, weil es schon dämmerte.“
„Hast du jemanden in Verdacht?“, fragte ich.
„Ich vermute,dass es die Erdmännchen waren, die haben ja den ganzen 'Tag nur Unsinn im Kopf, aber beweisen kann ich das nicht,“ schluchzte Joshi.
„Na ja, es hat auch was Gutes mit der Farbe, denn morgen ist ja Karneval der Tiere und es läuft eine super Party ab mit Verkleidung. Das beste Kostüm bekommt einen Preis. Wir müssen dich nur noch ein wenig aufpeppen.“ Joshi ließ sich das alles durch den Kopf gehen und auf einmal strahlte er.
„Wau, gar nicht schlecht, ich gehe als Indianerhäuptling Roter Pfeil.“
„Super, ich werde mich gleich auf den Weg machen und Federn einsammeln, zur Not reiße ich sie dem Pelikan und den Enten raus!“, sagte ich.
„Oh, das tut ja weh, lass das mit den Federn raus reißen bloß sein, im Gehege liegen immer genug!“ meinte der Elefant.
Sofort machte ich mich auf, um die Federn zu suchen, als
ich im Gebüsch etwas rascheln hörte. Vorsichtig schlich ich mich
ran, und sah gerade noch wie ein Erdmännchen davon raste.
„Du Fiesling, laufe nur, sonst mach ich dich zur Schnecke!“, rief ich ihm nach.
„Du Winzling! Hast nur eine große Schnauze, wenn dein Elefantenfreund in der Nähe ist!“, hallte es aus sicherer Entfernung. Der hatte garantiert gelauscht. Diese Viecher sind echt neugierig. Aber was solls, dann wissen sie eben das Joshi als Indianerhäuptling geht, obwohl das Kostümieren eigentlich bis zum Fest geheim bleiben sollte.
„Du Fiesling, laufe nur, sonst mach ich dich zur Schnecke!“, rief ich ihm nach.
„Du Winzling! Hast nur eine große Schnauze, wenn dein Elefantenfreund in der Nähe ist!“, hallte es aus sicherer Entfernung. Der hatte garantiert gelauscht. Diese Viecher sind echt neugierig. Aber was solls, dann wissen sie eben das Joshi als Indianerhäuptling geht, obwohl das Kostümieren eigentlich bis zum Fest geheim bleiben sollte.
Ich trommelte alle meine Freunde unter den Mäusen
zusammen und erzählte ihnen von der Gemeinheit, die man dem kleinen
Elefanten angetan hatte und von der Idee des Indianerkostüms.
„Natürlich helfen wir dir die Federn zu suchen!“, riefen sie und alle machten sich gleich an die Arbeit. Die Mausfrauen besorgten lange Strohhalme und flochten sie zu einem Kranz, in den wir dann die langen Federn steckten. Kleine Kränze kamen an die Füße, geschmückt mit bunten Federn. Herr Biber war für Pfeil und Bogen zuständig und verriet uns, dass er als Wassermann ginge.
„Joshi, du siehst super aus!“, jubelten die Mäuse begeistert, als der kleine Elefant als stolzer Indianerhäuptling vor uns stand.
„Ich weiß gar nicht, wie ich euch danken soll,“ sagte Joshi ergriffen.
„Ist doch Ehrensache, du bist doch unser Freund!“, rief ich ihm zu.
"Aber ihr, als was geht ihr denn zum Karneval?“, fragte er.
„Ach her je! Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht“, erschrak ich. Ein Murmeln ging durch die ganze Mäusemenge.
„Wir können uns doch als Indianerkrieger verkleiden!“, stellte ein kleines Mäusemädchen fest.
„Hurra, das ist es, und Joshi ist unser Häuptling!“, rief ich. Alle Mäuse waren einverstanden und machten sich gleich an die Arbeit. Federn hatten wir noch genügend. Es war schon fast ein kleines Fest. Einige Mäuse, die schon fertig waren trommelten auf Wallnüssen und andere übten Indianertänze ein.
„Natürlich helfen wir dir die Federn zu suchen!“, riefen sie und alle machten sich gleich an die Arbeit. Die Mausfrauen besorgten lange Strohhalme und flochten sie zu einem Kranz, in den wir dann die langen Federn steckten. Kleine Kränze kamen an die Füße, geschmückt mit bunten Federn. Herr Biber war für Pfeil und Bogen zuständig und verriet uns, dass er als Wassermann ginge.
„Joshi, du siehst super aus!“, jubelten die Mäuse begeistert, als der kleine Elefant als stolzer Indianerhäuptling vor uns stand.
„Ich weiß gar nicht, wie ich euch danken soll,“ sagte Joshi ergriffen.
„Ist doch Ehrensache, du bist doch unser Freund!“, rief ich ihm zu.
"Aber ihr, als was geht ihr denn zum Karneval?“, fragte er.
„Ach her je! Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht“, erschrak ich. Ein Murmeln ging durch die ganze Mäusemenge.
„Wir können uns doch als Indianerkrieger verkleiden!“, stellte ein kleines Mäusemädchen fest.
„Hurra, das ist es, und Joshi ist unser Häuptling!“, rief ich. Alle Mäuse waren einverstanden und machten sich gleich an die Arbeit. Federn hatten wir noch genügend. Es war schon fast ein kleines Fest. Einige Mäuse, die schon fertig waren trommelten auf Wallnüssen und andere übten Indianertänze ein.
Endlich war es so weit, dass Karnevalsfest begann.
Die Tiere versammelten sich auf einer Lichtung. Es sah wunderschön aus, als sie in ihren farbenfrohen Kostümen eintrafen. Vorab der Biber als Wassermann. Grüne Wasserpflanzen hingen überall um ihn herum. In der Pfote hatte er einen Dreizack, den er sich selber zugeschnitten hatte.
Der Pfau hatte es am leichtesten mit seinem Kostüm. Er breitet einfach seinen Federschwanz zu einem wunderschönen Rad aus. Die Hühner gackerten vor Begeisterung. Sie hatten alle ein rotes Kopftuch auf. Wie waren sie wohl an den roten Stoff gekommen. Aber das ist ja egal, sie sahen echt süß aus. Ihre Küken schmückten rosa beziehungsweise hellblaue Schleifen.
Dann kamen die Erdmännchen, diese Ganoven, und so sahen sie auch aus. Alle hatten einen schwarzen Umhang um, einige hatten einen schwarzen Lappen über den Kopf gebunden. Jeder trug einen dicken Knüppel in der Pfote. Sie sahen richtig böse aus.
Und danach kamen wir. Eine bunte Schar von Indianern mit unserem Häuptling Roter Pfeil. Wir blieben immer wieder stehen, um einen kleinen Indianertanz vorzuführen. Die anderen Tiere jubelten und klatschten Beifall. Es wurde ein wunderschönes Fest. Wir sangen und tanzten und einige Tiere gingen in die Bütt und erzählten Witze.
Auch für Essen war gesorgt. Große Schalen gefüllt mit Leckerein wie Hafer- und Weizenkörner, Mais, Eicheln und Nüssen. Und dann kam die Abstimmung, wer das schönste Kostüm hatte. Es war sehr spannend. Platz drei belegte der Biber, der sich wie ein Schneekönig freute. Auf Platz zwei kamen die Erdmännchen, die alle sehr bedeppert aussahen, denn sie ärgerten sich, dass sie nicht gesiegt hatten.. Also wirklich, die haben den zweiten Platz gar nicht verdient.
„Und jetzt kommen wir zum ersten Platz.“ Riss mich eine Stimme aus meinen Gedanken. Alle schauten zum Präsidenten der Tiere erwartungsvoll auf. „Heute haben wir erstmals zwei Sieger.“ Ein Raunen ging durch die Gesellschaft. „Den erst Platz hat gewonnen:“ Es war still, als hielten alle den Atem an. Die Spannung stieg! „Der kleine rote Elefant mit dem Häuptlingskostüm!“
Ein Jubel brach aus. „Und auf den ersten Platz“, rief der Präsident gegen den Jubel an: „Die Indianergruppe der Mäuse!“
Die Mäuse quietschten und piepsten vor Freude und fingen gleich wieder an zu tanzen, Joshi in ihrer Mitte. Es wurde noch lange gefeiert und selbst die Erdmännchen waren wieder gut gelaunt und meinten: „Joshi hat es uns zu verdanken, dass er gewonnen hat.“
„Jetzt habt ihr zugegeben, dass ihr die rote Farbe ins Bad gekippt habt“, stellte ich fest.
„Ja, haben wir“, kicherten sie, „und wir werden selbstverständlich morgen helfen, die Farbe wieder abzuwaschen.“
„Dann ist ja alles geklärt“, sagte ich.
„Im nächsten Jahr werden wir eine andere Farbe nehmen, mal sehen, wie er sich dann verkleidet“, rief ein Erdmännchenjunge.
„Unter stehe dich", drohte Joshi scherzhaft und musste lachen.
Die Tiere versammelten sich auf einer Lichtung. Es sah wunderschön aus, als sie in ihren farbenfrohen Kostümen eintrafen. Vorab der Biber als Wassermann. Grüne Wasserpflanzen hingen überall um ihn herum. In der Pfote hatte er einen Dreizack, den er sich selber zugeschnitten hatte.
Der Pfau hatte es am leichtesten mit seinem Kostüm. Er breitet einfach seinen Federschwanz zu einem wunderschönen Rad aus. Die Hühner gackerten vor Begeisterung. Sie hatten alle ein rotes Kopftuch auf. Wie waren sie wohl an den roten Stoff gekommen. Aber das ist ja egal, sie sahen echt süß aus. Ihre Küken schmückten rosa beziehungsweise hellblaue Schleifen.
Dann kamen die Erdmännchen, diese Ganoven, und so sahen sie auch aus. Alle hatten einen schwarzen Umhang um, einige hatten einen schwarzen Lappen über den Kopf gebunden. Jeder trug einen dicken Knüppel in der Pfote. Sie sahen richtig böse aus.
Und danach kamen wir. Eine bunte Schar von Indianern mit unserem Häuptling Roter Pfeil. Wir blieben immer wieder stehen, um einen kleinen Indianertanz vorzuführen. Die anderen Tiere jubelten und klatschten Beifall. Es wurde ein wunderschönes Fest. Wir sangen und tanzten und einige Tiere gingen in die Bütt und erzählten Witze.
Auch für Essen war gesorgt. Große Schalen gefüllt mit Leckerein wie Hafer- und Weizenkörner, Mais, Eicheln und Nüssen. Und dann kam die Abstimmung, wer das schönste Kostüm hatte. Es war sehr spannend. Platz drei belegte der Biber, der sich wie ein Schneekönig freute. Auf Platz zwei kamen die Erdmännchen, die alle sehr bedeppert aussahen, denn sie ärgerten sich, dass sie nicht gesiegt hatten.. Also wirklich, die haben den zweiten Platz gar nicht verdient.
„Und jetzt kommen wir zum ersten Platz.“ Riss mich eine Stimme aus meinen Gedanken. Alle schauten zum Präsidenten der Tiere erwartungsvoll auf. „Heute haben wir erstmals zwei Sieger.“ Ein Raunen ging durch die Gesellschaft. „Den erst Platz hat gewonnen:“ Es war still, als hielten alle den Atem an. Die Spannung stieg! „Der kleine rote Elefant mit dem Häuptlingskostüm!“
Ein Jubel brach aus. „Und auf den ersten Platz“, rief der Präsident gegen den Jubel an: „Die Indianergruppe der Mäuse!“
Die Mäuse quietschten und piepsten vor Freude und fingen gleich wieder an zu tanzen, Joshi in ihrer Mitte. Es wurde noch lange gefeiert und selbst die Erdmännchen waren wieder gut gelaunt und meinten: „Joshi hat es uns zu verdanken, dass er gewonnen hat.“
„Jetzt habt ihr zugegeben, dass ihr die rote Farbe ins Bad gekippt habt“, stellte ich fest.
„Ja, haben wir“, kicherten sie, „und wir werden selbstverständlich morgen helfen, die Farbe wieder abzuwaschen.“
„Dann ist ja alles geklärt“, sagte ich.
„Im nächsten Jahr werden wir eine andere Farbe nehmen, mal sehen, wie er sich dann verkleidet“, rief ein Erdmännchenjunge.
„Unter stehe dich", drohte Joshi scherzhaft und musste lachen.
Ende
Copyright2014by Helga Pikulik
Copyright2014by Helga Pikulik
Mittwoch, 13. November 2013
NUR EIN PAAR MINUTEN
Nur ein paar Minuten
Den Alltag vergessen
Die Sorgen
Das Leid
Den Stress
Die Hast
Die Traurigkeit
Nur ein paar Minuten
Lachen
Fröhlich sein
Pfeifen
Singen
Blödsinn machen
Nur ein paar Minuten
Clown sein
Für mich allein
Zeit
Ich fliege durch die Zeit
Suche den Sinn des Lebens
Die Zeit fliegt
An mir vorbei
Ich träumte
Die Welt war bunt
Überall Verständnis und Liebe
Ich erwachte mit einem Lächeln
Doch die Welt war grau
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