Samstag, 30. August 2014

Kinderkurzroman: 12. Fortsetzung Der Geist im Puppenhaus u. Gedicht




Der Geist im Puppenhaus  12. Fortsetzung


Während Else noch das Taxi bezahlte, stürmte Max schon ins Haus.
„Der Junge, der hat die Tür gar nicht aufgemacht und...!“
„Ja. Der ist schnell wie der Blitz!“, unterbrach Else den Fahrer. Der schaute ganz verstört.
„Vielen Dank!“ Verabschiedete Else sich und der Taxifahrer fuhr so schnell er konnte davon.
„Ich bin mir sicher, dass der Junge weder die Autotür noch die Tür vom Haus geöffnet hat und trotzdem ausgestiegen und ins Haus verschwunden ist. Ich bin total überarbeitet, ich fange schon an Gespenster zu sehen.“ Dachte er.
Max schwebte durch die Zimmer und rief: „Ich habe Tante Else befreit! Kommt alle her!“ Und dann schellte es auch schon an der Tür und Karl machte auf: „Tante Else, was für eine Überraschung, komm herein.“ Inzwischen hatte Max die ganze Familie zusammen getrommelt.
„Tante Else ist im Heim total unglücklich!“, klärte der Geist alle auf. „Sie möchte gerne hier bleiben!“
„Nur wenn ihr nichts dagegen habt!“ Sagte Tante Else.
„Wir freuen uns!“ Antwortete Efi. „Ich habe es dir ja schon einmal angeboten, hier in dein Haus einzuziehen!“
„Es ist jetzt euer Haus!“ Meinte Else.
„Ist doch ganz egal, wir haben so viel Platz und meine Eltern wohnen auch hier. Übrigens, wir haben dein Lieblingszimmer unverändert gelassen, wir haben nur noch einige Möbel von dir dazu gestellt.“ Klärte Karl sie auf. Tante Else strahlte.
„Wir sind die Eltern von Karl, ich habe das Gefühl, dass wir uns gut verstehen werden!“ Begrüßte Karls Mutter sie und stellte ihren Mann vor. „Was hielten die im Heim denn von ihrem plötzlichen Auszug?“ Fragte dieser.
„Ich habe denen gesagt, dass ich zum Kaffee trinken zu meiner Nichte fahre, mehr nicht. Max meinte, Karl würde das schon alles in Ordnung bringen.“ Erzählte Tante Else.
„Dann bist du richtig ausgekniffen?“ Fand Lotte toll.
„Ja, so kann man das wohl nennen.“ Meinte Tante Else. Lotte war begeistert von ihrer Großtante und von Max, der sie ja schließlich befreit hatte.
„Max, du bist ein Held!“, rief Lotte aus.
„Dann will ich mal zum Altenheim fahren und dich abmelden. Deine Sachen bringe ich mit.

Tante Else lebte in den nächsten Tagen wieder richtig auf. Sie kümmerte sich um die Tiere und guckte mit Max Fernsehen. „Wie konnte ich nur ins Heim gehen. Aber ich war so alleine hier in dem großen Haus.“ Meinte sie zu Max.
„Ich war doch da!“ Antwortete Max.
„Ja, du hast mir auch sehr im Heim gefehlt. Aber jetzt ist hier immer etwas los, bei so einer großen Familie. Ich mochte meiner Nichte und ihrer Familie nicht zur Last fallen und alleine wollte ich auch nicht wohnen, darum hatte ich mich für das Heim entschieden.“ Sagte Else.
„Die Familie hat mich auch gleich nett aufgenommen, die hatte gar keine Angst vor mit. Dafür die Möbelpacker um so mehr.“ Max musste lachen.
„Den Taxifahrer hast du auch ganz verwirrt!“ Meinte Tante Else und musste auch lachen.
„Seid ihr fröhlich?“ Lotte kam ins Zimmer gestürmt. „Ich auch!“, rief sie. „Ich darf meinen Geburtstag nachfeiern und meine neuen Freundinnen einladen. Ist das nicht toll?“
„Da kann ich ja auf der Feier spuken!“, meinte Max.
„Ich habe die Mädchen schon alle vorgewarnt!“ Erwiderte Lotte.
„Schade!“, meinte Max.
„Man ärgert auch keine kleinen Mädchen!“ Ermahnte Tante Else den Geist.
Endlich war der Tag da und Lotte war ganz aufgeregt. Hoffentlich gefiel es den neuen Freundinnen hier. Sie hatte ihnen gesagt, dass sie vor dem Geist keine Angst haben müssten, aber Max war unberechenbar. Lotte hatte das Esszimmer zusammen mit ihrer Schwester geschmückt. Überall hingen Girlanden und Luftballons. Auf manchen hatten sie Gesichter gemalt und Gardinenfetzen daran gehangen. Es sollten Geister sein. Auch die Tischdekoration passte zur Geisterparty. Max war ganz erfreut. Er durfte auch am Geburtstagstisch der Kinder sitzen. Er versprach, sich ordentlich zu benehmen. Es klingelte und die Kinder kamen nach und nach. Es waren fünf Mädchen aus Lottes Klasse. Marie war natürlich auch dabei. Als sie alle am Tisch saßen, machte sich Max sichtbar und die Mädchen konnten ihn auch hören.
„Ihr braucht keine Angst vor mir haben, ich fresse euch nicht!“ Sagte er und grinste.
Erstaunt, aber teilweise auch ängstlich schauten die Mädchen den Geist an. Nachdem Max aber einige Witze erzählt hatte und Karl den Kindern versichert hatte, dass Max zur Familie gehörte und keinem etwas antue, wurden die Mädchen lockerer. Es dauerte nicht lange und alle waren am Lachen und Witze erzählen und sie hatten sich an den Geist gewöhnt. Lotte hatte ihnen von dem Bauernhaus und den Tieren dazu erzählt und das Max es ihr auf dem Dachboden gezeigt hatte. Inzwischen stand der komplette Bauernhof in ihrem Zimmer. Sie gingen nach dem Kuchenessen alle in Lottes Zimmer und begutachteten das Bauernhaus mit den Ställen und den ganzen Figuren.
„Echt super!“ Meinte Erika, „mein Bruder hat auch einen Bauernhof und ich habe ein Puppenhaus.“
„Ich habe auch einen Bauernhof.“ Erzählte Sonja.
„Und ich ein Puppenhaus!“, rief Marie.
„Ich auch!“ Sagten Ina und Sandra.
„Wir haben auch ein Puppenhaus auf dem Dachboden.“ Berichtete Lotte.
„Warum hast du es nicht in dein Zimmer geholt?“ Fragte Marie.
„Mir reicht der Bauernhof.“ Antwortete sie und dachte bei sich, wie schön es wäre, auch ein Puppenhaus zu besitzen.
„Können wir uns das Haus einmal ansehen?“, fragte Marie.
„Auf dem Dachboden ist es etwas staubig.“ Erklärte Lotte den Mädchen. Das war den Kindern egal und sie stiegen alle die Treppe zum Dachboden hoch. Max war gar nicht begeistert. Lotte wusste doch, dass es sein Haus war, dafür hatte sie den Bauernhof.
„Ist dass hier oben toll und so groß!“ Staunte Sonja.
„Und was hier alles herum liegt!“ Meinte Erika. „Ganz alte Sachen.“
„Hier ist ja das Puppenhaus!“ Rief Marie, als sie es entdeckt hatte.
„Ist das schön!“ Staunte Sandra.
„Wollen wir das Puppenhaus mit nach unten in dein Zimmer nehmen?“ Fragte Marie.
„Das ist mein Haus!“ Schimpfte Max. „Das bleibt hier oben und wühlt nicht alles durcheinander!“
„Jungs spielen nicht mit Puppenhäuser!“ Antwortete Erika.
„Vor allem in deinem Alter nicht mehr.“ Klärte Sonja den Geist auf.
„Ich wohne darin!“ Rief Max ärgerlich.
Marie fing an, die Möbel und die kleinen Puppen in einen Beutel zu stecken, der dort herum lag.
„Da passt du gar nicht rein!“ Sagte Marie.
„Verbiete den Mädchen, dass Puppenhaus herunter zu holen!“ Wandte Max sich jetzt Hilfe suchend an Lotte. Doch Lotte unternahm nichts. Im Gegenteil. Sie freute sich auf das Puppenhaus. „Die anderen Mädchen hatten auch eins. Max kann genauso gut auf dem alten Sofa schlafen, welches auf dem Dachboden stand. Er musste sich dann noch nicht einmal klein machen.“ Dachte Lotte. Die Mädchen schleppten das Puppenhaus herunter und stellten es in Lottes Zimmer auf und richteten es wieder ein. Sie spielten den ganzen Nachmittag mit dem Haus und dem Bauernhof. An das Geschimpfe von Max störten sie sich nicht. Nach einiger Zeit machte Max sich unsichtbar. Er war sehr traurig. Lotte hatte ihn so enttäuscht und er dachte sie wären Freunde. Den Mädchen hatte es echt gut bei Lotte gefallen und als sie alle fort waren, war Lotte sehr müde. Als ihre Mutter ihr gute Nacht sagte, fragte sie: „Lotte weißt du warum Max sich schon seit ein paar Stunden nicht mehr blicken lässt? Er sitzt sonst immer bei uns am Tisch, wenn wir Abendbrot essen. Bei Tante Else war er auch nicht.“
Lotte hatte inzwischen ein ganz schlechtes Gewissen und erzählte ihrer Mutter die Sache mit dem Puppenhaus.
„Papa wird das Haus sofort wieder auf den Dachboden bringen. Es gehört Max, dafür hast du den schönen Bauernhof. Dafür kann man auch kleine Möbeln kaufen.“ Sagte ihre Mutter. „Dann wird Max sicher wieder am Morgen an unserem Tisch sitzen, wenn er sein Haus zurück bekommt.“
Am anderen Morgen stand Lotte ganz früh auf. Sie suchte überall nach Max. Auch auf dem Dachboden, im Puppenhaus. Aber Max blieb unsichtbar und meldete sich auch nicht. Er war tief Enttäuscht und wollte seine Ruhe haben.

Vorläufiges Ende

Fortsetzung folgt eventuell in der Weihnachtszeit.

Copyright2014by Helga Pikulik

Gedicht zum Roman:  Der Geist im Puppenhaus

Lass uns wieder Freunde sein
Hallo Max
Wo bist du nur
Zeig dich doch
Sei nicht so stur
Ich weiß
Ich hab´ dich sehr gekränkt
Es tut mir alles so sehr leid
Ich hoffe du verzeihst mir bald
Dann können wir wieder gemeinsam lachen
und in dem Hause Späße machen




Copyright2014by Helga Pikulik



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Donnerstag, 28. August 2014

Kinderkurzroman: Der Geist im Puppenhaus 11. Fortsetzung




Der Geist im Puppenhaus   11. Fortsetzung


„Ich habe heute morgen Tante Else besucht, erzählte Efi, als alle am Eßtisch saßen. Ich soll euch einen schönen Gruß von ihr bestellen.“
„Gefällt es ihr denn immer noch im Heim?“, fragte ihre Schwiegermutter.
„Sie sagte, dass es dort sehr schön ist, aber ich hatte den Eindruck, dass sie im Heim nicht sehr glücklich ist. Ich habe ihr noch einmal angeboten, dass sie jeder Zeit wieder nach hause könnte. Aber sie hat abgelehnt.“
„Tante Else hat bestimmt Heimweh!“ Meinte Max. Am anderen Tag machte er sich auf, Tante Else im Altenheim zu besuchen. Er schwebte durch sämtliche Zimmer, natürlich unsichtbar, um Tante Else zu suchen. Endlich fand er sie im oberem Stockwerk. Sie saß in ihrem Sessel und schaute nach draußen.
„Hallo, Tante Else!“, rief Max und nahm Gestalt an. Erschrocken fuhr Else zusammen.
„Max! Du musst mich alte Frau nicht so erschrecken!“ Ermahnte sie ihn.
„Du bist noch gar nicht alt und in diesem Heim musst du auch nicht wohnen! Ich nehme dich jetzt mit nach hause!“ Sagte Max energisch. „Gib es doch zu, dir gefällt es hier gar nicht!“
„Du hast ja recht, aber ich will Efi und ihrer Familie nicht zur Last fallen.“
„Pappelapap!“, rief Max. „Das ist richtig toll zu hause. Die Großeltern der Kinder machen den ganzen Haushalt. Du verstehst dich bestimmt gut mit ihnen. Deine Tiere haben auch Heimweh nach dir.“
„Die vermisse ich sehr.“ Antwortete Else.
„Also, ruf ein Taxi und wir fahren nach hause. Karl wird das mit dem Heim schon regeln. Melde dich für heute ab, sag dass du deine Nichte besuchst.“
„Das kann ich doch nicht einfach so machen. Du hast Ideen.“ Meinte Else, versuchte sich aber mit dem Gedanken anzufreunden. „Was denken die, wenn ich heute Abend nicht wieder komme?“
„Karl wird das schon in Ordnung bringen und deine Sachen holen. Wenn du Hundert bist, kannst du ja wieder ins Heim gehen. Jetzt bist du doch noch fit wie ein Turnschuh. Hier versauerst du nur! Ruf das Taxi an!“ Forderte Max sie auf. Elsa strahlte. Sie nahm ihr Handy und bestellte das Taxi für sofort zum Heim. Sie packte die wichtigsten Sachen in ihre Handtasche und ging runter zum Empfang. „Ich besuche heute meine Nichte, sie hat mich zum Kaffee eingeladen.“ Sagte sie.
„Dann wünsche ich ihnen einen schönen Nachmittag. Werden sie abgeholt?“ Fragte die Schwester.
„Ich habe ein Taxi bestellt, dann braucht mein Neffe nicht extra fahren. Da ist es ja schon. Auf Wiedersehen Schwester.“ Verabschiedete Else sich und stieg in das Taxi ein. Sie fand es sehr aufregend, aus dem Heim zu türmen und freute sich schon auf zu hause. Max saß neben ihr.
„Na? Wie haben wir das gemacht?“ Grinste er. Der Taxifahrer schaut kurz um. Er hatte gar nicht gemerkt, dass der Junge auch eingestiegen war. „Ich glaube, ich muss nötig eine Pause machen.“ Dachte er.







Fortsetzung folgt...

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Dienstag, 26. August 2014

Es ist an der Zeit - Hannes Wader

Kinderkurzroman: 10. Fortsetzung Der Geist im Puppenhaus





Der Geist im Puppenhaus   10. Fortsetzung

Die Großeltern hatten sich gut eingelebt und hatten den gesamten Haushalt übernommen. So hatten Efi und Karl mehr Zeit für die Arbeit und für die Kinder. Max gehörte inzwischen zur Familie, nur Jens hatte etwas Schwierigkeiten mit ihm gut auszukommen, denn Max hatte sich ausgerechnet ihn ausgesucht, bei dem er seine Streiche machte. Die Ferien gingen zu Ende und Lottes erster Schultag kam. Sie war schon ganz früh aufgestanden und konnte es kaum abwarten, dass sie zur Schule fuhren. Selbst Max war nervös. Er schwebte aufgeregt durch die Wohnung. Lotte musste ihm ihre Schultasche zeigen und den Inhalt erklären. Und dann bekam Lotte eine große bunte Schultüte.
„Lass uns mal reinschauen, was da alles drin ist!“ Forderte Max Lotte auf. Lotte hätte selber gerne reingesehen.
“Die Tüte bleibt noch geschlossen bis wir in der Schule sind!“ Ordnete die Mutter an. Jetzt war Max sauer. „Dann komme ich auch mit!“ Sagte er trotzig.
„Nein, das haben wir doch schon besprochen. Du machst dort nur Blödsinn. Du wartest hier, bis wir wiederkommen.“ Antwortete Lottes Mutter.
„Ihr seid gemein. Ihr mögt mich nicht.“ Schimpfte Max und machte sich Unsichtbar.
„Sicher mögen wir dich. Du kannst ja so lange mit dem Opa den Fernseher anmachen.“ Schlug Efi vor, aber der Geist gab keinen Pips von sich. „Wir müssen los!“ Sagte Efi und Lotte stieg schnell ins Auto. Vor der Schule wurden schnell noch ein paar Fotos gemacht und dann ging es in das Klassenzimmer.
„Wollen wir uns zusammen setzen?“ Fragte ein Mädchen. Lotte nickte schüchtern.
„Ich heiße Marie und wie heißt du?“ Fragte es, als sie sich hinsetzten.
„Lotte.“
„Lotte? Finde ich toll, so heißt meine Puppe.“ Sagte Marie.
„Ich habe auch eine Puppe, aber die hat keinen richtigen Namen, sie heißt einfach nur Puppe.“ Antwortete Lotte.
„Wir können uns mal treffen, dann taufen wir deine Puppe und geben ihr einen Namen.“ Meinte Marie. „Du hast schöne gelbe Turnschuhe!“ Stellte das Mädchen fest.
„Die habe ich zum Geburtstag bekommen. Meine alten Schuhe fielen schon fast auseinander.“ Erzählte Lotte und hatte ihre Schüchternheit überwunden. Sie fand Marie ganz nett und auch die Lehrerin schien ganz in Ordnung zu sein. Die Eltern durften sich noch etwas im Klassenraum umschauen und mussten dann raus gehen.
„Nun nehmt mal ein Blatt Papier und Buntstifte aus der Schultasche und malt euch an eurem ersten Schultag!“ Forderte die Lehrerin die Kinder auf. Lotte öffnete die Tasche und erschrak. Sie machte die Tasche wieder zu, hatte aber vergessen, das Max überall durchgehen konnte und das tat er dann auch. Er schwebte auf Lottes Tisch. Max war so klein wie ein Bleistift. „Du solltest doch zu hause bleiben!“ Flüsterte sie ihm zu, nach dem sie sich vom Schreck erholt hatte.
„Warum sollte ich zu hause bleiben, und warum malst du nicht? Hast du keine Buntstifte mit?“ Wollte Marie wissen, die das Flüstern gehört hatte. Lotte holte ihre Sachen aus der Tasche und fing an zu malen.
„Malst du mich auch?“ Fragte Max.
„Du nervst!“ Antwortete Lotte.
„Warum? Ich habe doch nichts gemacht!“ Erwiderte Marie.
„Dich meine ich ja gar nicht!“, antwortete Lotte.
„Wollen wir deine Schultüte auspacken?“ Schlug Max vor. Lotte antwortete nicht. „Du sollst mich auch malen.“, bestand Max drauf. Lotte schwieg. „Bist du sauer, weil du nicht mehr mit mir sprichst?“ Wollte Max wissen und setzte sich aufs Etui. „Wann machst du die Tüte auf?“ Quengelte er. Jetzt musste Lotte lachen.
„Warum lachst du?“ Fragte Marie. „Lachst du über mein Bild?“
„Nein, dein Bild finde ich schön. Du kannst gut malen!“ Antwortete Lotte. Als alle Kinder ihr Bild fertig hatten durften die Schultüten geöffnet werden.
„Endlich!“ Meinte Max und schaute neugierig hinein. „Alles nur Mädchenquatsch“, stellte er fest und verschwand in der Schultasche.
„Als Lotte mit ihren Eltern nach hause kam, hatte die Oma schon den Tisch gedeckt. Lotte hatte sich das Mittagessen aussuchen dürfen, also gab es ihr Lieblingsessen, die Suppe aus der Dose. Die Oma hatte aber zum Nachtisch noch schöne Puddings gekocht.“
„Wie war denn nun dein erster Schultag?“ Fragte der Opa seine Enkelin.
„Doof!“ Antwortete Max. „Die Kinder mussten ein Bild malen und Lotte hat mich nicht mit aufs Bild gemalt. Und in der Tüte war auch nichts gescheutes!“
„Ist ja gar nicht wahr!“, rief Lotte. „Die Tüte war voll mit schönen Sachen und ich habe dich aufs Bild gemalt, nur unsichtbar, mit einem weißen Buntstift!“
„Du solltest doch zu hause bleiben!“ Sagte Efi zum Geist! „Du hast in der Schule nichts zu suchen, du bringst Lotte nur in Schwierigkeiten!“ Schimpfte sie. Max machte sich einfach unsichtbar und verschwand oben in sein Puppenhaus. „Ich gehe wohl mit zur Schule!“, knurrte er vor sich hin.

Fortsetzung folgt...

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Sonntag, 24. August 2014

Kinderkurzroman: Der Geist im Puppenhaus 9.Fortsetzung




Der Geist im Puppenhaus  9. Fortsetzung

Lotte spielte mit dem Bauernhof. Eine Zeit lang schaute Max ihr zu, dann wurde es ihm zu langweilig und er begab sich wieder nach unten, um zu sehen, wie weit die Möbel aufgestellt waren. Es war schon fast alles fertig. Die Männer brachten nur noch ein Sofa herein. Max hüpfte darauf und ließ sich tragen. Lisa sah ihn und musste lachen.
„Ist das so lächerlich, wenn wir uns hier abschleppen?“ Fragte der eine Mann etwas verdrießlich.
„Ich muss nur lachen, weil Max auf dem Sofa sitzt und sich von ihnen tragen lässt.“ Klärte Lisa den Mann auf.
„Wer ist Max, ein Tier?“ Wollte dieser wissen.
„Nein, unser Hausgeist!“ Antwortete Lisa und musste wieder lachen, weil Max Faxen machte.
„Veräppeln kann ich mich alleine, freche Göre!“ Wurde der Mann jetzt echt sauer. Nun nutzte Max das Sofa als Trampolin. Lisas Großmutter kam aus ihrem Zimmer und sagte: „Hier muss das Sofa herein und an die rechte Wand gestellt werden.“ Dann musste sie lachen, weil Max weiter seinen Blödsinn auf dem Möbelstück machte.
„Sind wir so lustig anzusehen?“ Fragte jetzt der andere Mann.
„Nein, aber Max macht so ein Blödsinn“ Entgegnete die Großmutter.
„Ja, ich weiß schon! Ihr Hausgeist!“ Antwortete der Mann.
„Ach, sie kennen ihn schon? Er ist ein netter Junge. Max, spring runter, das Sofa ist auch ohne dich schon schwer genug.“ Meinte die Oma.
„Der wiegt doch nichts!“ Teilte Lisa ihr mit. Die Männer stellten das Möbelstück auf seinen Platz und der eine Mann sagte zu seinem Kollegen: „Lasst uns abhauen, die sind nicht ganz richtig im Kopf!“ In dem Moment machte sich Max sichtbar und saß als Junge auf dem Sofa.
„Die sind ganz fit im Kopf! Darf ich mich vorstellen, ich heiße Max.“ Grinste der Geist die Männer an. „Bloß weg hier!“ Rief einer der Männer seinem Mitarbeiter zu und sie rannten, als wenn der leibhaftige Teufel hinter ihnen her wäre. Max war jedoch schneller und empfing sie am Auto.
„Sie brauchen doch keine Angst haben. Ich wollte mich bedanken, dass sie mich getragen haben.“ Der Geist kicherte und schwebte durch den Wagen.
„Hilfe!“ Riefen die Männer und sprangen in ihr Auto und rasten davon.
„Ärgerst du öfters die Menschen?“ Meinte Lisa.
„Ja, sonst ist es zu langweilig.“ Antwortete Max.
„Wo ist Lotte eigentlich? Hat sie jemand gesehen?“ Fragte Karl.
„Sie ist auf dem Dachboden und spielt dort.“ Wusste Max zu berichten. „Ich habe ihr ein Bauernhaus mit Tieren gezeigt. Sie war ganz begeistert. Gott sei dank, denn sie hatte es auf mein Puppenhaus abgesehen, aber da wohne ich schon lange drin.“
„Du wohnst in einem Puppenhaus? Wie geht das denn?“ Fragte Karl und auch Lisa staunte.
„Ich kann mich klein machen“, antwortete Max.
„Ist es auf dem Dachboden nicht zu kalt?“ Fragte die Oma. Max musste wieder lachen.
„Geister frieren nicht, aber es ist nett, dass du so besorgt um mich bist.“ Antwortete er.


Fortsetzung folgt...

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Kinderkurzroman: Der Geist im Puppenhaus 8. Fortsetzung




Der Geist im Puppenhaus 8. Fortsetzung

 Dann kam der Möbelwagen und alle Familienmitglieder liefen hin. Nur Lotte nicht.
„Ist das hier ungemütlich, überall laufen welche mit Möbelteilen und Krimskrams herum“, meinte Lotte zum Geist. „Wo hältst du dich eigentlich so auf. Hast du ein bestimmtes Zimmer wo du wohnst.? Oder spukst du den ganzen Tag im Haus herum?“
„Ich habe ein eigenes Haus. Da wohne ich.“ Antwortete Max.
„Und wo ist das?“ War Lotte nun neugierig.
„Oben auf dem Dachboden.“ Antwortete er.
„Auf dem Dachboden kann doch kein Haus stehen!“ Belehrte Lotte ihn.
„Du kannst ja mit hoch kommen.“ Forderte der Geist sie auf.
„Mach ich!“ Sagte Lotte und sie liefen zur Treppe.
„Vorsichtig, Mädchen!“, rief der Möbelpacker, den sie fast umgerannt hätte und der gerade eine schwere Kiste trug. Max war einfach durch ihn durchgeschwebt und Lotte konnte noch gerade rechtzeitig bremsen.
„Ups!“, meinte sie und lief schnell die Treppe hoch und stieg die schmale Treppe zum Dachboden nach oben. „Max, wo bist du?“ Rief das Mädchen, als es die Tür zum Dachboden öffnete. Es tastete nach einen Lichtschalter und schaltete ihn an. Eine kleine Birne erleuchtete den Boden mit mäßigem Licht. „Max! Wo bist du denn, dass sieht hier ja gruselig aus. Was hier alles herum liegt. Gut das man hier schon elektrisches Licht gelegt hat.“
„Hier bin ich, in meinem Haus!“, rief der Geist.
„Ich sehe kein Haus!“, rief Lotte zurück.
„Hier hinten in der Ecke hinter dem Schaukelpferd.“ Antwortete er.
„Oh, ein Puppenhaus!“, freute sich Lotte. „Ist das schön. Das muss aber schon ganz schön alt sein. Und wo bist du?“
„Hier im Haus!“ meldete sich Max. Lotte setzte sich im Schneidersitz vor das Haus. Wahrhaftig, da lief eine ganz kleine Puppe. Sie sah aus wie Max.
„Max, bist du die kleine Puppe?“ Fragte sie zaghaft.
„Ja, ich bin Max und habe mich so klein gemacht, damit ich hier herein passe. Ich bin aber keine Puppe!“
„Ich habe mir schon immer ein Puppenhaus gewünscht und habe mir immer vorgestellt, dass die Puppen sich darin bewegen können.“ Lotte war total begeistert.
„Es ist mein Haus und ich sagte doch, ich bin keine Puppe!“ Sagte Max etwas böse und stand plötzlich in voller Größe vor ihr.
„Ich nimm dir das Puppenhaus ja nicht weg! Aber vielleicht darf ich manchmal damit spielen?“, fragte Lotte.
„Du bringst mir nur alles durcheinander!“ Sagte der Geist. Lotte wurde ganz traurig und wollte wieder nach unten gehen.
„Warte!“, rief Max. Lotte schaute zurück und ging aber weiter. „Ich habe etwas für dich, das wird dir gefallen! Komm!“ Meinte Max. Zögernd folgte Lotte ihm. Sie war sauer wegen dem Puppenhaus. Zugern hätte sie es gehabt. „Vielleicht kann ich es ja einfach in mein Zimmer holen“, dachte sie. „Ob der Geist mich überhaupt daran hindern kann? Er ist ja durchsichtig. Aber es wäre gemein von mir.“ Meldete sich Lottes schlechtes Gewissen.
„Schau mal!“ Forderte Max sie auf.
„Das ist ja ein Bauernhaus mit Ställen und Tieren. Da sind ja auch Figuren. Der Bauer und die Bäuerin und die Kinder. Und Trecker und andere Wagen sind da!“ Lotte war begeistert. „Wohnst du auch im Bauernhaus?“ Fragte sie.
„Nein, damit habe ich manchmal gespielt, wenn es mir zu langweilig war. Das Bauernhaus kannst du haben, aber nicht mein Puppenhaus.“ Sagte Max sehr bestimmt.
„In Ordnung!“ Meinte Lotte und fing an mit ihrem Taschentuch den Staub abzuputzen und die Tiere in ihre Ställe zu stellen.
„Hier liegen auch noch ein paar Zäune, wenn du eine Weide bauen willst.“ Max hielt ihr einen Kasten hin.
„Toll, danke schön.“ Antwortete sie.



Fortsetzung folgt...


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Kinderkurzroman: Der Geist im Puppenhaus 7.Fortsetzung




Der Geist im Puppenhaus    7. Fortsetzung


„Nicht erschrecken!“ Rief der Geist und wurde sichtbar.
„Du bist ja ein richtiger Jung!“, rief Lotte begeistert. Alle starten den Jungen an.
„Deine Kleidung ist etwas altmodisch!“ Meinte Lisa.
„Vor über zweihundert Jahren war das der neuste Schrei!“ Verteidigte sich der Geist. „Aber wenn euch meine Kleidung nicht gefällt, kann ich auch als Geistgestalt hier sein.“ Und schwubs, war der Junge fast durchsichtig, ähnlich wie milchiges Glas.
„Ich fand dich vorher schöner, verwandle dich wieder zurück. Ich mochte deine Kleidung wohl!“ Versuchte Lotte den Geist zu überreden.
„Ich auch“, sagte Lisa. „Ich war nur noch sauer, dass du mich vorhin oben angesprochen hattest, und ich nicht wusste, wer da mit mir redete.“ Der Geist ließ sich überreden und verwandelte sich wieder.
„Setz dich zu uns. Hast du Hunger?“, fragte Efi. Der Geist musste lachen.
„Haben sie schon mal einen Geist gesehen der isst und trinkt?“ Fragte er.
„Entschuldigung, aber ich habe noch nie einen Geist gesehen und bis vorhin war ich überzeugt, dass es auch keine Geister gibt. Ob die nun essen können weiß ich doch nicht.“ Antwortete Efi.
„Wovon leben sie denn, junger Mann?“ Fragte die Großmutter, nach dem sie sich von dem Schreck, dass es einen Geist im Haus gibt, erholt hatte.
„Ich?“ Der Geist musste wieder lachen. Ihr seid eine spaßige Familie, euch mag ich. „Verehrte Dame“, wandte er sich an die Großmutter. „Ich lebe doch gar nicht. Ich bin schon vor Zweihundertdreißig Jahren gestorben und spuke als Geist hier herum.“
„Oh, du armer Junge!“ Meinte die Großmutter. „Warst du die ganze Zeit alleine?“ Jetzt mussten die anderen auch lachen.
„Du hättest bei unserer Oma spuken sollen, die hätte dich garantiert adoptiert!“ Scherzte Lisa.
„Sie kann ja mit mir Fernsehen gucken!“ Sagte der Geist. Und schwebte durch den Tisch zu Oma und legte seinen Arm um sie.
„Dich fühlt man gar nicht. Ich habe mal gelesen, Geister wären eiskalt!“ Meinte die Oma.
„Kitschroman, musst nicht alles glauben, was darin steht. Hier im Haus ist eine große Bibliothek mit ganz alten Büchern, die solltest du lesen. Kannst du mir ja vorlesen!“ Hatte der Geist die Idee. „Hat Tante Else auch oft gemacht. Schade, dass sie nicht mehr hier ist. Ihr würdet euch alle bestimmt gut verstehen.“
„Ich habe Tante Else angeboten, doch mit uns hier zu wohnen. Platz haben wir ja genug. Aber sie meinte, es wäre ihr zu lebhaft mit unserer Familie.“ Berichtete Efi.“
„Ich nehme an, dass sie euch nicht zur Last fallen wollte, denn sie ist ein sehr geselliger Mensch.“ Entgegnete der Geist.
„Hast du auch einen Namen?“ Wollte Lotte wissen.
„Ich heiße Max, eigentlich Maximilian Johann Otto von Oberwald.“ Entgegnete der Geist.
„Mein Freund heißt auch Maximilian!“ Entfuhr es Lisa.
„Du hast einen Freund?“, fragte ihr Vater und alle schauten Lisa erwartungsvoll an, in der Hoffnung, jetzt noch etwas mehr zu hören.
„Ja, ich habe Max kennengelernt, als wir hier einzogen. Ich werde nach den Ferien die gleiche Schule wie er besuchen. Er ist ein Jahr älter und eine Klasse über mir.“ Berichtete Lisa.
„Ich komme nach den Ferien auch zur Schule!“ Erklärte Lotte dem Geist.
„Ich komme mit, wir können dann ganz viele Streiche aushecken.“ Freute sich Max.
„Von wegen! Ermahnte Efi ihre Tochter und den Geist. In der Schule wird kein Blödsinn gemacht!“ Sagte sie streng, dass sogar der Geist Respekt vor ihr bekam.
„Ja, Mama!“, antwortete Lotte.
„Ja, Mama!“, wiederholte auch der Geist. Alle mussten lachen.



Fortsetzung folgt...

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Donnerstag, 21. August 2014

Kinderkurzroman: 6. Fortsetzung Der Geist im Puppenhaus




Der Geist im Puppenhaus  6. Fortsetzung

„Lotte hat einen Geistertick! Sie behauptet, im Haus spukt es, weil Tante Else ihr das erzählt hat.“ Flüsterte Efi ihren Schwiegereltern zu.
„Das habe ich gehört!“ Rief Lotte und lachte. „Fragt doch Lisa!“
„Irgend jemand hat oben vor der Treppe mit mir gesprochen. Ich habe aber keinen Menschen gesehen.“ Erzählte Lisa.
„Dann lasst uns ins Haus gehen, vielleicht gesellt der Geist sich ja zu uns!“ Schlug Karl vor und schnappte sich zwei Koffer und ging ins Haus.
„Sollte das eine Einladung sein“, fragte der Geist und stand als Junge plötzlich vor ihm. Vor Schreck ließ Karl die Koffer fallen.
„Wer bist du denn?“, fragte Karl, „und wo kommst du so plötzlich her?“
„Ich bin der Geist und du hast doch gesagt, ich könnte mich zu euch gesellen.“
„Ich glaube nicht an Geister.“ Antwortete Karl, nahm die Koffer und ging weiter. „Geh bitte zur Seite!“, forderte er den Jungen auf. Dieser kam ihm entgegen und ging durch ihn durch!
„Echt stark!“, meinte Karl. „Du bist ja wirklich ein Geist!“
„Sag´ ich doch“, antworte der Geist. Draußen schnappten sich alle irgendwelche Taschen und Koffer und trugen sie in die zukünftigen Zimmer der Großeltern.
„Finde ich toll, dass ihr jetzt hier wohnt! Dann bin ich nicht mehr so alleine“, sagte Lotte.
„Du bist doch nicht alleine, ihr seid doch fünf Personen.“ Stellte die Großmutter fest.
„Papa und Mama arbeiten immer und mein Bruder und meine Schwester wollen nicht mit mir spielen. Ich habe wohl die Tiere, aber die können nicht mit mir sprechen.“ Antwortete Lotte.
„Hast du denn noch keine neue Freundin hier gefunden?“, fragte ihre Großmutter.
„Nein, aber ich komme nach den Ferien zur Schule, da lerne ich sicher andere Kinder kennen.“ Hoffte Lotte. Endlich hatten man alle Taschen in die Räume geschleppt.
„Wann kommen denn die Möbeln?“ Fragte Efi ihre Schwiegermutter.
„Die müssten gleich kommen.“ Entgegnete Sie.
„Dann lasst uns jetzt Mittagessen. Es gibt Suppe aus der Dose, Karl hat gekocht.“ Efi forderte alle auf, in die Küche zu kommen, die zugleich Esszimmer war.
„Ich mag die Suppe gerne!“ Bemerkte Lotte.
„Ich will mich ja nicht aufdrängen“, sagte Karls Mutter, „aber ich würde mich freuen, wenn ich etwas im Haushalt helfen dürfte.“
„Das wäre toll!“ Meinte Lisa. „Mutti hat sowie so nicht viel Zeit dafür“. Efi schaute ihre Schwiegermutter an und lachte.
„Ich mag nicht gerne kochen!“, gab sie zu. „Wenn du willst, kannst du die Küche gerne übernehmen. Karl und ich helfen dir natürlich abwechselnd.“
„Das braucht ihr nicht, ich muss mich ja auch beschäftigen!“ Sagte Karls Vater.
„Dann hätten wir das ja geklärt. Jetzt möchte ich euch jemanden vorstellen. Es ist ein Junge, der schon seit über zweihundert Jahre hier in diesem Haus spukt. So hat er es mir wenigstens erzählt. Also nicht erschrecken! Es ist ein echter Geist.“ Teilte Karl seiner Familie mit.
„Sag´ ich doch!“ Meinte Lotte und war gespannt, wie der Geist aussah. „Geist!“, rief sie, komm zeig dich.



Fortsetzung folgt...




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Mittwoch, 20. August 2014

Gedicht zum Kinderroman: Der Geist im Puppenhaus /Fotos






Lass uns Freunde sein

Hallo
Wer spukt da
Bist du es kleiner Geist
Zeig dich
Ich hab´ keine Angst vor dir
Willst du mein Spielgefährte sein
Ich fühle mich oft allein
Wir könnten viele Streiche ausfressen
Keiner könnte dich entdecken
Das macht Spaß
Das wäre fein
Und du und ich
Wir wären nicht mehr allein
Lass uns Freunde sein

Copyright2014by Helga Pikulik









Kurzroman 5. Fortsetzung: Der Geist im Puppenhaus




Der Geist im Puppenhaus     5. Fortsetzung

„Wo sind deine Großeltern?“, fragte Lotte.
„Schon lange tot! Sie sind normal gestorben. Aber sie sind sehr alt geworden.“ Antwortete der Geist.
„Hörst du? Da ist ein Auto gekommen. Das sind bestimmt meine Großeltern. Ich muss runter. Bist du nachher noch da?“Wollte Lotte wissen.
„Wenn du willst? Aber ich komme jetzt mit herunter. Ich will deine Großeltern kennenlernen.“ Sagte der Geist.
„Bloß nicht, du erschreckst sie ja. Dann fahren sie gleich wieder weg und ziehen hier nie ein!“ Hatte Lotte Angst.
„Ich bin doch unsichtbar!“, kicherte er.
„Ach, stimmt ja! Jetzt hast du dich mir immer noch nicht gezeigt. Wo bis du denn jetzt?“ Fragte Lotte.
„Bereits auf der Treppe!“, rief der Geist. Lotte öffnete die Tür.
„Leise, sonst hören die dich! Bist du durch die geschlossene Tür gegangen!“ Staunte das Mädchen.
„Erstens gehe ich nicht, sondern schwebe. Zweitens kann ich durch Türen und Wände schweben. Drittens kann mich nicht jeder hören.“ Klärte der Geist sie auf.
„Lotte, Oma und Opa ist da!“ , rief Karl.
„Ich komme ja schon!“, antwortete sie und hörte Henry bellend aus dem Haus laufen.
„Macht der einen Krach!“ stellte der Geist fest.
„Der freut sich!“ Antwortete Lotte.
„Wer freut sich?“ Wollte Lisa wissen, denn sie war aus ihrem Zimmer gekommen und hatte das Letzte noch gehört. Lotte schaute sich verdutzt um.
„Der Geist!“ rief Lotte und raste die Treppe herunter.
„Hör mit dem Quatsch auf, es gibt keine Geister!“ Hörte Lotte sie noch hinter ihr her rufen.
„Da wäre ich mir nicht so sicher!“, ertönte eine Stimme hinter Lisa. Sie schaute sich erschrocken um. „Jens! Bist du da?“ Fragte sie und schaute zur Tür ihres Bruders.
„Der ist doch schwimmen gegangen.“ Vernahm sie wieder die Stimme. Lisa raste die Treppe hinunter und nach draußen. Ihre Großeltern waren ausgestiegen und begrüßten gerade ihre Eltern und ihre kleine Schwester.
„Lisa, mein Kind, was siehst du blass aus. Bist du krank?“ Fragte die Oma sie.
„Nein, ich habe mich gerade sehr erschrocken.“ Antwortete sie.
„Aber hoffentlich nicht über unsere Ankunft?“ Scherzte der Großvater und begrüßte sie.
„Nein, aber es spukt im Haus.“ Entgegnete sie.
„Wenn es nicht mehr ist, das haben alte Häuser so an sich.“ Grinste der Opa.
„Das macht der Geist, aber der ist ganz lieb, ihr braucht keine Angst haben.“ Erzählte Lotte.



Fortsetzung folgt...



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Sonntag, 17. August 2014

Kurzroman: 4. Fortsetzung Der Geist im Puppenhaus




Der Geist im Puppenhaus  4. Fortsetzung

„Jetzt höre ich schon Gespenster.“ Lotte musste lachen und bemühte sich weiter, ihre Turnschuhe anzuziehen. „Hoffentlich bekomme ich übermorgen neue Schuhe, sagte sie vor sich hin. Diese sind einfach zu klein und zerlatscht.“
„Was ist denn übermorgen? Bekommt man dann Geschenke? Ich wünsche mir auch etwas!“ Wenn Lotte nicht schon auf ihrem Hosenboden gesessen hätte, um die Schuhe anzuziehen, wäre sie sicher vor Schreck umgesackt. Da hatte jemand gesprochen, aber es war niemand im Zimmer zu sehen. Lottes Herz klopfte, als wollte es aus der Kehle springen.
„Wer ist da?“, fragte sie zaghaft und schaute suchend im Zimmer umher.
„Ich bin da!“
„Wer ist ich?“ Fragte sie mutig und hatte sich vom ersten Schreck etwas erholt.
„Na, ich! Der Geist, den du im Keller gesucht hast. Ich dachte mir, dass du mich kennenlernen willst und bin dir ins Zimmer gefolgt.“
„Aber ich sehe dich gar nicht und habe dich auch im Keller nicht gefunden.“ Antwortete Lotte.
„Hast du noch nie gehört, dass Geister sich unsichtbar machen können?“
„Ja. In Kindergeschichten! Aber in Wirklichkeit gibt es keine Geister, sagen die Anderen wenigstens immer.“ Klärte Lotte den Geist auf.
„Ach, dann bin ich also gar nicht da!“ Stellte der Geist fest und lachte.
„Anscheinend doch, sonst würden wir uns nicht unterhalten.“ Stellte Lotte fest.
„Da bin ich aber froh! Ich dachte schon, ich hätte mir mich nur eingebildet und existiere gar nicht.“ Wieder kicherte der Geist.
„Hast du heute einen Clown Gefrühstückt oder bist du immer so fröhlich?“ Wollte Lotte wissen und hatte gar keine Angst mehr. „Kann ich dich nun endlich sehen?“ Fragte sie, denn sie war sehr neugierig, wie der Geist aussah.
„Erschrecke dich aber nicht! Bis jetzt sind noch alle, die mich gesehen haben schreiend davon gelaufen, außer deine Großtante Else. Mit ihr habe ich manchen Abend zusammengesessen und wir haben Fernsehen geschaut.“
„Du guckst Fernsehen?“ Fragte Lotte überrascht.
„Ja, liebend gerne. Man muss doch mit der Zeit gehen. Vor zweihundert Jahren gab es noch keinen.“
„So alt bist du schon?“, staunte Lotte.
„Ja, mindestens! Aber man sieht es mir nicht an.“ Der Geist lachte schon wieder.
„Dann zeig dich endlich, ich habe nicht ewig Zeit.“ Forderte Lotte nun ungeduldig den Geist auf.
„Ihr Menschen habt nie Zeit. Immer seid ihr in Hetze. Ich habe so viel Zeit.“ Antwortete der Geist.
„Meine Großeltern kommen jeden Moment, ich möchte sie begrüßen!“ Sagte Lotte.
„Ich hatte auch mal Großeltern.“ Entgegnete der Geist und er hörte sich mit einmal ganz traurig an.



Fortsetzung folgt...




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Samstag, 16. August 2014

Kurzroman: 3. Fortsetzung Der Geist im Puppenhaus





Der Geist im Puppenhaus  3. Fortsetzung

„Henry, hast du schon einen Geist gefunden?“ Fragte Lotte ihren Hund, der in einem anderem Kellerraum herumschnüffelte. Lotte wusste schon, dass der Hund nicht antworten konnte, aber es war ein gutes Gefühl, dass jemand da war, auch wenn es nur ein Hund war. Lotte hatte nämlich große Angst in dem Keller. Nicht unbedingt vor Geister, aber der Keller war irgendwie unheimlich. Er war noch von einem ganz alten Haus, welches einmal darauf gestanden hatte. Es wurde irgendwann abgerissen und das jetzige darauf gebaut. Das Haus war aber mittlerer Weile auch schon ziemlich alt. So hatte Tante Else es ihr erzählt. Und ein Gerümpel stand in den Kellerräumen. Uralte Möbel und Kisten.
"Henry, ich glaube wir gehen besser nach oben. Das ist hier alles so gruselig. Der ganze Keller kommt mir viel größer vor, als das Haus darüber.“
„Lotte!“ Schallte es plötzlich durch den Keller. Das Kind fuhr vor Schreck zusammen.
„Bist du noch im Keller?“ Sie erkannte nun die Stimme ihres Vaters.
„Ja, ich komme hoch!“ Rief sie zurück und lief ganz schnell zum Ausgang. Henry lief bellend hinterher.
„Hast du dich auch erschrocken?“ Fragte Lotte. Doch der Hund lief auf Karl zu und sprang ihn vor Freude an.
„Es scheint, der Hund ist froh, dass er wieder aus dem Keller heraus ist.“ Meinte Lottes Vater.
„Hast du keine Angst in dem Keller?“ Wollte er wissen.
„Nein, wo vor denn?“ Tat Lotte ganz mutig.
„Das brauchst du auch nicht, da sind höchstens ein paar Spinnen und die sind harmlos.“ Sagte ihr Vater.
„Und vielleicht Geister, aber ich habe noch keinen entdeckt.“ Antwortete Lotte.
„Willst du dich nicht umziehen. Deine Kleidung sieht sehr verstaubt aus. Wenn wir mal mehr Zeit haben, werden wir den Keller sauber machen und aufräumen. Aber erst mussten wir die Wohnungen renovieren.“
„Ich gehe hoch in mein Zimmer. Ich bin ja ganz dreckig. Wann kommen Opa und Oma?“ Fragte Lotte.
„Sie haben angerufen, ungefähr in einer halben Stunde.“ Antwortete der Vater.

„Ich gehe mich umziehen.“ Rief Lotte und lief ins Haus. In ihrem Zimmer zog sie ganz schnell das verstaubte Zeug aus und zog eine saubere Jeans und ein T-shirt an. Hatte da nicht etwas geraschelt? Lotte horchte in den Raum hinein. 





Fortsetzung folgt...





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Kurzroman 2. Fortsetzung: Der Geist im Puppenhaus




Der Geist im Puppenhaus  2. Fortsetzung    

Efi kam in die Küche. Karl hatte inzwischen den Frühstückstisch abgeräumt und das Geschirr in die Spülmaschine verstaut.
„Oh, konntest du dich von deiner Zeitung losreißen?“ Fragte sie scherzend.
„Meine Eltern können gleich auftauchen, da muss alles in Ordnung sein.“ Meinte er.
„Da müssen sie sich dran gewöhnen, dass mal etwas herumliegt oder der Tisch nicht so schnell abgeräumt wird.“ Meinte Efi.
„Wie ich meine Mutter kenne, möchte sie gerne im Haushalt mithelfen.“ Sagte Karl.
„Ich bin die Letzte, die jemanden daran hindert, Hausarbeit zu erledigen.“ Antwortete seine Frau und lachte. „Ich glaube, du möchtest dich in Zukunft vor den Küchendienst drücken. Was gibt es denn heute schönes zu essen?“
„Lotte wünscht sich die leckere Suppe, die ich das Letzte mal gekocht habe.“ Sagte Karl.
„Gekocht? Du meinst wohl, die du aus der Dose befreit hast! Ich hoffe, dass deine Eltern nicht schon zum Mittag kommen.“ Entgegnete Efi.
„Dann mach ich eine Dose mehr auf, wo ist das Problem?“ Fragte ihr Mann.
„Höchstwahrscheinlich überlegen sich deine Eltern dann noch einmal, ob sie wirklich hier einziehen. Dosensuppe, wo deine Mutter gelernte Köchin ist.“ Antwortete Efi.
„Gerade darum bleiben sie. Meine Mutter hat dann Angst, dass wir uns nur aus Dosen ernähren und wird für uns kochen.“ Freute sich Karl.
„Du bist unverbesserlich! Wo ist Lotte eigentlich?“ Fragte Efi.
„Auf Geisterjagd im Keller. Henry war ganz glücklich, dass er mit durfte.“ Entgegnete ihr Mann.
„Der verjagt alle Geister!“ Meinte Efi und grinste. „Da hat Tante Else ihr was erzählt. Lotte ist fest davon überzeugt, dass es hier spukt. Ich gehe jetzt in mein Atelier, ich wollte noch zwei Kleider entwerfen. Frau Meyer möchte ein neues Kleid und ich wollte ihr zwei zur Auswahl zeigen.“
„Dann muss ich mich wohl um die Tiere kümmern und nach Lotte schauen, ob sie schon einen Geist gefunden hat.“ Karl gab seiner Frau einen Kuss.





Fortsetzung folgt...





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Freitag, 15. August 2014

1. Fortsetzung vom Kurzroman: Der Geist im Puppenhaus


Der Geist im Puppenhaus  1. Fortsetzung 

„Willst du mitkommen?“ Fragte Lotte ihren Vater, der seine Zeitung schon ziemlich dicht vor seinem Gesicht hielt, um in die Diskussion über die Existenz von Geister nicht hineingezogen zu werden.
„Willst du?“ Wiederholte Lotte ihre Frage, weil ihr Vater nicht antwortete und seine Zeitung noch ein Stück höher zog.
„Nein, heute nicht“, antwortete er endlich.
„Warum nicht?“, wollte Lotte wissen.
„Weil ich die Zeitung lesen möchte, ich heute mit dem Küchendienst dran bin und nachher noch arbeiten muss.“ Entgegnete er.
„Ist Kunst machen und Bücher schreiben arbeiten?“ Nervte Lotte weiter ihren Vater.
Karl legte die Zeitung auf den Tisch und schaute seine Tochter an.
„Nein, das ist mein Hobby. Ab und zu verdiene ich damit Geld. Aber ich bin Journalist und was ich da so schreibe ist Arbeit."
„Gibt es heute wieder Pizza oder Nudeln, wenn du Küchendienst hast?“ Wechselte Lotte das Thema.
„Ich kann auch Pfannkuchen machen oder Milchreis!“ Verteidigte sich ihr Vater.
„Ich möchte die leckere Suppe, die du das Letzte mal gekocht hast.“ Wünschte sich Lotte.
„Dann koche ich die, die war aus der Dose. Das geht noch einfacher.“ Freute sich Karl.
„Wo würdest du anfangen zu suchen, wenn du auf Geisterjagd gehen würdest?“ Wollte Lotte wissen.
„So viel ich weiß, gibt es keine Geister. Aber du kannst ja mal auf dem Dachboden oder im Keller nachschauen oder in der alten Scheune. Pass aber auf, dass du die Treppen nicht herunterfällst!“ Schlug Karl seiner Tochter vor und wandte sich wieder seiner Zeitung zu.
„Komm Henry, wir gehen zuerst in den Keller“, sagte Lotte zu dem Hund.



Fortsetzung folgt...





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Donnerstag, 14. August 2014

Kurzroman für Kinder: Der Geist im Puppenhaus





                                                    Der Geist im Puppenhaus.

Drei Wochen lebte Familie Lange nun schon in dem großen alten Haus von ihrer Tante Else. Ihre Tante hatte es vorgezogen, in ein Seniorenheim zu ziehen. Familie Lange, das waren Karl und seine Frau Efi, die Nichte von Tante Else. Familie Lange hatte drei Kinder. Sohn Jens, sechzehn Jahre. Tochter Lisa, vierzehn Jahre und Nesthäkchen Lotte. Fünf Jahre. Tante Else hatte das Haus der Familie geschenkt. Sie hatte genug Geld und Efi war sowie so ihre einzige Erbin. Ein weiterer Bewohner war Henry, ein großer, wuscheliger Hund, den Tante Else nicht mitgenommen hatte und mehrere Kaninchen und Hühner. Ein alter Esel und ein kleines Pony wohnten im Stall. Tante Else war sehr Tier lieb und die Nachbarn brachten oft kranke Tiere zu ihr. Manche wurden nicht wieder abgeholt. Tante Else war Tierärztin und hatte lange ihre Praxis in dem Haus. Ihr Mann, ein Zahnarzt, war vor einem Jahr gestorben. Nun wollte sie nicht mehr alleine in dem Haus wohnen. Efi hatte ihr angeboten, mit ihnen zusammen dort zu leben, das war Tante Else jedoch zu lebhaft. Sie war ihre Ruhe gewohnt und fühlte sich im Heim ganz wohl.
„Wann spukt es denn endlich hier im Haus“, fragte Lotte beim Frühstück.
„Wie kommst du denn darauf?“, fragte die Mutter.
„Tante Else hat mir gesagt, dass es manchmal im Haus spukt.“ Antwortete Lotte.
„Da hat dir die Tante einen Bären aufgebunden“, meldete sich ihr Bruder. „Es gibt keine Geister und darum wirst du auf deinen Spuk lange warten müssen.“ Stellte er fest. Lotte schaute ihn enttäuscht an.
„Sicher gibt es Geister, man muss nur an sie glauben, dann wird man ihnen begegnen.“ Versuchte Lisa sie zu trösten.
„Stimmt das?“ Fragte Lotte nun ihre Mutter.
„Ich kenne mich mit Geistern nicht so aus“, redete sich diese raus. Sie wollte ihre Tochter nicht noch mehr enttäuschen.
„Wenn es Geister gibt, leben sie meistens im Keller. Sie sind bösartig und fressen gerne kleine Kinder.“ Sagte Jens und grinste Lotte an.
„Hör auf, so einen Quatsch zu erzählen!“, rügte ihn die Mutter. „Du machst Lotte nur ängstlich.“
„Ich haue schon ab, ich gehe mit einigen Freunden zum See.“ Antwortete Jens.
„Schwimmt nicht über die Abgrenzungen hinaus! Hast du gehört?“ Rief die Mutter ihrem Sohn nach.
„Pass auf, im See wohnt der Wassergeist!“ Warnte Lisa ihn.
„Den schicke ich zu dir!“ Rief Jens zurück.
„Ist der Wassergeist böse?“, wollte Lotte wissen.
„Ich muss noch die Zimmer herrichten, heute kommen eure Großeltern.“ Meinte die Mutter und verschwand. Über Geister wollte sie nichts mehr hören.
„Der Wassergeist ist sehr lieb, er rettet manchmal Menschen, die sich in Gefahr begeben.“ Antwortete Lisa und zog es vor, auf ihr Zimmer zu gehen, um weitere Fragen auszuweichen.
„Jetzt müssen wir alleine die Geister suchen!“, sagte Lotte zu Henry. Dieser schaute sie freudestrahlend an. Endlich nahm heute einer Notiz von ihm. 


Fortsetzung folgt...



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Dienstag, 5. August 2014

Geänderte Fotos





                                                              Geänderte Fotos

              









                                    Das war mal mein Strauß zum Geburtstag,

                                    jedoch etwas verändert.






  

 











Montag, 4. August 2014

Ein Spaziergang durch meinen Garten






 Ein Spaziergang durch meinen Garten


Die Kletterrose hat die  Magnolie erobert.


                                           Für Gartenfreunde für    {etwas wilde)    Gärten


Kommt mit durch meinen Garten, dort kann man gut Löcher buddeln und Kaninchen jagen!
 Eigentlich darf ich Beides nicht!


vor dem Haus


Wicken vor dem Haus, sie kommen jedes Jahr wieder.


Treppe vor der Haustür







Stockrosen vor dem Haus

Stockrose

hier geht es zur Terrasse




Diese weiße Hortensie färbt sich zum Spätsommer etwas rosa und grün.




Terrasse

Diese duftende Rose hat in diesem Jahr unheimlich toll geblüht!











Hallo, kleiner Zwerg, bald wirst du in gelben Blüten stehen


kleiner Vogel-Treff



hi, mich hat Helga getöpfert





Teil der Terrasse

Terrasse
                             


Diese  Clematis blüht bis zum Herbst

                     
                         
                                                           











Ausblick  von unserer Terrasse: Sehr hohe Bäume in Nachbars Garten; dort in der Zehder klettern gerne Eichhörnchen herum. Sie kommen oft herüber in unsere Tannen an der Terrasse. Sie lieben aber auch das Vogelhaus mit dem Futter. Leider sind sie sehr scheu und wollen sich nicht fotografieren lassen.








Die andere Seite neben dem Haus: Carport

Direkt hinter dem Haus links




Garten hinter dem Haus





rechte Gartenseite hinter dem Haus


                                                Am ehemaligen  Schaukelgerüst ranken heute Rosen



                                                                                     
                                                                          
                                                               
                                                                                                                                                                                                                                               
Der Schmetterlings-Baum  zieht viele verschiedene Schmetterlinge an

         im nächsten  Jahr werde ich mehr Flox pflanzen,
           er duftet so schön                                                  
                                                                                                           
     



                                                       Ob die Glück bringen?







Die Brombeerblüten haben in dem Busch eigentlich nichts zu suchen


ich liebe Farne

Löwenmäulchen


rote Stachelbeeren

Bartnelke





















Diesen kleinen Nussbaum haben wir sicher einem Eichhörnchen zu verdanken,
das sein Futter im Winter nicht wiederfand.


Mein kleiner roter Ahorn lebt noch in einem Blumentopf.
 Ich habe noch kein passenden Plätzchen gefunden.








Die Bank ist mindestens schon 35 Jahre alt. Handarbeit.


Manchmal blühen die Rosen auch im Apfelbaum


Im  Gewächshaus blüht der Fingerhut. Er fühlt sich dort wohl. Im nächsten Jahr muss er Gurken  und Tomaten weichen! Aber ich werde ein Plätzchen für ihn im Garten finden.
Die Himbeeren wollen mich schon gar nicht mehr ins Gewächshaus lassen.





Blick zum hinteren Garten

wird bald violett blühen, dann freuen sich die Bienen und Schmetterlinge


Da habe ich doch eine Spur aufgenommen, die führt unter den Schuppen!

Der Knöterich wächst durch das gekippte Fenster im Schuppen weiter. Hier unter dem Schuppen verkriechen sich immer die Kaninchen und die Igel. Auch das Fahrrad rankt der Knöterich ein


Hortensien- Strauch blüht inzwischen weiß

Blüte der Hortensie






Schmale Wege führen zum hinteren Garten. Hinter den Tannen ist er leider zu Ende. Dahinter befindet sich eine Wiese mit Bäumen und Büschen , eine Straße und dann Felder und Wälder.


Unser alter Kirschbaum


So, das war es für heute, konnte leider kein Kaninchen fangen, noch nicht einmal eine Maus! Und ich bin so ein guter Mäusefänger, aber ich bin ja an der Leine
Vielleicht führe ich euch im Herbst oder im Winter wieder durch den Garten.