Der Geist im Puppenhaus 3. Fortsetzung
„Henry,
hast du schon einen Geist gefunden?“ Fragte Lotte ihren Hund, der
in einem anderem Kellerraum herumschnüffelte. Lotte wusste schon,
dass der Hund nicht antworten konnte, aber es war ein gutes Gefühl,
dass jemand da war, auch wenn es nur ein Hund war. Lotte hatte
nämlich große Angst in dem Keller. Nicht unbedingt vor Geister,
aber der Keller war irgendwie unheimlich. Er war noch von einem ganz
alten Haus, welches einmal darauf gestanden hatte. Es wurde
irgendwann abgerissen und das jetzige darauf gebaut. Das Haus war
aber mittlerer Weile auch schon ziemlich alt. So hatte Tante Else es
ihr erzählt. Und ein Gerümpel stand in den Kellerräumen. Uralte
Möbel und Kisten.
"Henry, ich glaube wir gehen besser nach oben. Das ist hier alles so gruselig. Der ganze Keller kommt mir viel größer vor, als das Haus darüber.“
"Henry, ich glaube wir gehen besser nach oben. Das ist hier alles so gruselig. Der ganze Keller kommt mir viel größer vor, als das Haus darüber.“
„Lotte!“
Schallte es plötzlich durch den Keller. Das Kind fuhr vor Schreck
zusammen.
„Bist
du noch im Keller?“ Sie erkannte nun die Stimme ihres Vaters.
„Ja,
ich komme hoch!“ Rief sie zurück und lief ganz schnell zum
Ausgang. Henry lief bellend hinterher.
„Hast
du dich auch erschrocken?“ Fragte Lotte. Doch der Hund lief auf
Karl zu und sprang ihn vor Freude an.
„Es
scheint, der Hund ist froh, dass er wieder aus dem Keller heraus
ist.“ Meinte Lottes Vater.
„Hast
du keine Angst in dem Keller?“ Wollte er wissen.
„Nein,
wo vor denn?“ Tat Lotte ganz mutig.
„Das
brauchst du auch nicht, da sind höchstens ein paar Spinnen und die
sind harmlos.“ Sagte ihr Vater.
„Und
vielleicht Geister, aber ich habe noch keinen entdeckt.“
Antwortete Lotte.
„Willst
du dich nicht umziehen. Deine Kleidung sieht sehr verstaubt aus. Wenn
wir mal mehr Zeit haben, werden wir den Keller sauber machen und
aufräumen. Aber erst mussten wir die Wohnungen renovieren.“
„Ich
gehe hoch in mein Zimmer. Ich bin ja ganz dreckig. Wann kommen Opa
und Oma?“ Fragte Lotte.
„Sie
haben angerufen, ungefähr in einer halben Stunde.“ Antwortete der
Vater.
„Ich
gehe mich umziehen.“ Rief Lotte und lief ins Haus. In ihrem Zimmer
zog sie ganz schnell das verstaubte Zeug aus und zog eine saubere
Jeans und ein T-shirt an. Hatte da nicht etwas geraschelt? Lotte
horchte in den Raum hinein.
Fortsetzung folgt...
Copyright2014by Helga Pikulik
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen