Samstag, 16. August 2014

Kurzroman: 3. Fortsetzung Der Geist im Puppenhaus





Der Geist im Puppenhaus  3. Fortsetzung

„Henry, hast du schon einen Geist gefunden?“ Fragte Lotte ihren Hund, der in einem anderem Kellerraum herumschnüffelte. Lotte wusste schon, dass der Hund nicht antworten konnte, aber es war ein gutes Gefühl, dass jemand da war, auch wenn es nur ein Hund war. Lotte hatte nämlich große Angst in dem Keller. Nicht unbedingt vor Geister, aber der Keller war irgendwie unheimlich. Er war noch von einem ganz alten Haus, welches einmal darauf gestanden hatte. Es wurde irgendwann abgerissen und das jetzige darauf gebaut. Das Haus war aber mittlerer Weile auch schon ziemlich alt. So hatte Tante Else es ihr erzählt. Und ein Gerümpel stand in den Kellerräumen. Uralte Möbel und Kisten.
"Henry, ich glaube wir gehen besser nach oben. Das ist hier alles so gruselig. Der ganze Keller kommt mir viel größer vor, als das Haus darüber.“
„Lotte!“ Schallte es plötzlich durch den Keller. Das Kind fuhr vor Schreck zusammen.
„Bist du noch im Keller?“ Sie erkannte nun die Stimme ihres Vaters.
„Ja, ich komme hoch!“ Rief sie zurück und lief ganz schnell zum Ausgang. Henry lief bellend hinterher.
„Hast du dich auch erschrocken?“ Fragte Lotte. Doch der Hund lief auf Karl zu und sprang ihn vor Freude an.
„Es scheint, der Hund ist froh, dass er wieder aus dem Keller heraus ist.“ Meinte Lottes Vater.
„Hast du keine Angst in dem Keller?“ Wollte er wissen.
„Nein, wo vor denn?“ Tat Lotte ganz mutig.
„Das brauchst du auch nicht, da sind höchstens ein paar Spinnen und die sind harmlos.“ Sagte ihr Vater.
„Und vielleicht Geister, aber ich habe noch keinen entdeckt.“ Antwortete Lotte.
„Willst du dich nicht umziehen. Deine Kleidung sieht sehr verstaubt aus. Wenn wir mal mehr Zeit haben, werden wir den Keller sauber machen und aufräumen. Aber erst mussten wir die Wohnungen renovieren.“
„Ich gehe hoch in mein Zimmer. Ich bin ja ganz dreckig. Wann kommen Opa und Oma?“ Fragte Lotte.
„Sie haben angerufen, ungefähr in einer halben Stunde.“ Antwortete der Vater.

„Ich gehe mich umziehen.“ Rief Lotte und lief ins Haus. In ihrem Zimmer zog sie ganz schnell das verstaubte Zeug aus und zog eine saubere Jeans und ein T-shirt an. Hatte da nicht etwas geraschelt? Lotte horchte in den Raum hinein. 





Fortsetzung folgt...





Copyright2014by Helga Pikulik  

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen