Der Geist im Puppenhaus 1. Fortsetzung
„Willst
du mitkommen?“ Fragte Lotte ihren Vater, der seine Zeitung schon
ziemlich dicht vor seinem Gesicht hielt, um in die Diskussion über
die Existenz von Geister nicht hineingezogen zu werden.
„Willst
du?“ Wiederholte Lotte ihre Frage, weil ihr Vater nicht antwortete
und seine Zeitung noch ein Stück höher zog.
„Nein,
heute nicht“, antwortete er endlich.
„Warum
nicht?“, wollte Lotte wissen.
„Weil
ich die Zeitung lesen möchte, ich heute mit dem Küchendienst dran
bin und nachher noch arbeiten muss.“ Entgegnete er.
„Ist
Kunst machen und Bücher schreiben arbeiten?“ Nervte Lotte weiter
ihren Vater.
Karl
legte die Zeitung auf den Tisch und schaute seine Tochter an.
„Nein,
das ist mein Hobby. Ab und zu verdiene ich damit Geld. Aber ich bin
Journalist und was ich da so schreibe ist Arbeit."
„Gibt
es heute wieder Pizza oder Nudeln, wenn du Küchendienst hast?“
Wechselte Lotte das Thema.
„Ich
kann auch Pfannkuchen machen oder Milchreis!“ Verteidigte sich ihr
Vater.
„Ich
möchte die leckere Suppe, die du das Letzte mal gekocht hast.“
Wünschte sich Lotte.
„Dann
koche ich die, die war aus der Dose. Das geht noch einfacher.“
Freute sich Karl.
„Wo
würdest du anfangen zu suchen, wenn du auf Geisterjagd gehen
würdest?“ Wollte Lotte wissen.
„So
viel ich weiß, gibt es keine Geister. Aber du kannst ja mal auf dem
Dachboden oder im Keller nachschauen oder in der alten Scheune. Pass
aber auf, dass du die Treppen nicht herunterfällst!“ Schlug Karl
seiner Tochter vor und wandte sich wieder seiner Zeitung zu.
„Komm
Henry, wir gehen zuerst in den Keller“, sagte Lotte zu dem Hund.
Fortsetzung folgt...
Copyright2014by Helga Pikulik
Fortsetzung folgt...
Copyright2014by Helga Pikulik
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen