Der Geist im Puppenhaus 2. Fortsetzung
Efi
kam in die Küche. Karl hatte inzwischen den Frühstückstisch
abgeräumt und das Geschirr in die Spülmaschine verstaut.
„Oh, konntest du dich von deiner Zeitung losreißen?“ Fragte sie scherzend.
„Oh, konntest du dich von deiner Zeitung losreißen?“ Fragte sie scherzend.
„Meine
Eltern können gleich auftauchen, da muss alles in Ordnung sein.“
Meinte er.
„Da
müssen sie sich dran gewöhnen, dass mal etwas herumliegt oder der
Tisch nicht so schnell abgeräumt wird.“ Meinte Efi.
„Wie
ich meine Mutter kenne, möchte sie gerne im Haushalt mithelfen.“
Sagte Karl.
„Ich
bin die Letzte, die jemanden daran hindert, Hausarbeit zu erledigen.“
Antwortete seine Frau und lachte. „Ich glaube, du möchtest dich in
Zukunft vor den Küchendienst drücken. Was gibt es denn heute
schönes zu essen?“
„Lotte
wünscht sich die leckere Suppe, die ich das Letzte mal gekocht
habe.“ Sagte Karl.
„Gekocht?
Du meinst wohl, die du aus der Dose befreit hast! Ich hoffe, dass
deine Eltern nicht schon zum Mittag kommen.“ Entgegnete Efi.
„Dann
mach ich eine Dose mehr auf, wo ist das Problem?“ Fragte ihr Mann.
„Höchstwahrscheinlich
überlegen sich deine Eltern dann noch einmal, ob sie wirklich hier
einziehen. Dosensuppe, wo deine Mutter gelernte Köchin ist.“
Antwortete Efi.
„Gerade
darum bleiben sie. Meine Mutter hat dann Angst, dass wir uns nur aus
Dosen ernähren und wird für uns kochen.“ Freute sich Karl.
„Du
bist unverbesserlich! Wo ist Lotte eigentlich?“ Fragte Efi.
„Auf
Geisterjagd im Keller. Henry war ganz glücklich, dass er mit
durfte.“ Entgegnete ihr Mann.
„Der
verjagt alle Geister!“ Meinte Efi und grinste. „Da hat Tante Else
ihr was erzählt. Lotte ist fest davon überzeugt, dass es hier
spukt. Ich gehe jetzt in mein Atelier, ich wollte noch zwei Kleider
entwerfen. Frau Meyer möchte ein neues Kleid und ich wollte ihr zwei
zur Auswahl zeigen.“
„Dann
muss ich mich wohl um die Tiere kümmern und nach Lotte schauen, ob
sie schon einen Geist gefunden hat.“ Karl gab seiner Frau einen
Kuss.
Fortsetzung folgt...
Copyright2014by Helga Pikulik
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