Samstag, 16. August 2014

Kurzroman 2. Fortsetzung: Der Geist im Puppenhaus




Der Geist im Puppenhaus  2. Fortsetzung    

Efi kam in die Küche. Karl hatte inzwischen den Frühstückstisch abgeräumt und das Geschirr in die Spülmaschine verstaut.
„Oh, konntest du dich von deiner Zeitung losreißen?“ Fragte sie scherzend.
„Meine Eltern können gleich auftauchen, da muss alles in Ordnung sein.“ Meinte er.
„Da müssen sie sich dran gewöhnen, dass mal etwas herumliegt oder der Tisch nicht so schnell abgeräumt wird.“ Meinte Efi.
„Wie ich meine Mutter kenne, möchte sie gerne im Haushalt mithelfen.“ Sagte Karl.
„Ich bin die Letzte, die jemanden daran hindert, Hausarbeit zu erledigen.“ Antwortete seine Frau und lachte. „Ich glaube, du möchtest dich in Zukunft vor den Küchendienst drücken. Was gibt es denn heute schönes zu essen?“
„Lotte wünscht sich die leckere Suppe, die ich das Letzte mal gekocht habe.“ Sagte Karl.
„Gekocht? Du meinst wohl, die du aus der Dose befreit hast! Ich hoffe, dass deine Eltern nicht schon zum Mittag kommen.“ Entgegnete Efi.
„Dann mach ich eine Dose mehr auf, wo ist das Problem?“ Fragte ihr Mann.
„Höchstwahrscheinlich überlegen sich deine Eltern dann noch einmal, ob sie wirklich hier einziehen. Dosensuppe, wo deine Mutter gelernte Köchin ist.“ Antwortete Efi.
„Gerade darum bleiben sie. Meine Mutter hat dann Angst, dass wir uns nur aus Dosen ernähren und wird für uns kochen.“ Freute sich Karl.
„Du bist unverbesserlich! Wo ist Lotte eigentlich?“ Fragte Efi.
„Auf Geisterjagd im Keller. Henry war ganz glücklich, dass er mit durfte.“ Entgegnete ihr Mann.
„Der verjagt alle Geister!“ Meinte Efi und grinste. „Da hat Tante Else ihr was erzählt. Lotte ist fest davon überzeugt, dass es hier spukt. Ich gehe jetzt in mein Atelier, ich wollte noch zwei Kleider entwerfen. Frau Meyer möchte ein neues Kleid und ich wollte ihr zwei zur Auswahl zeigen.“
„Dann muss ich mich wohl um die Tiere kümmern und nach Lotte schauen, ob sie schon einen Geist gefunden hat.“ Karl gab seiner Frau einen Kuss.





Fortsetzung folgt...





Copyright2014by Helga Pikulik

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen