Mittwoch, 27. September 2017

Die Nacht der Spinnen, Jugendroman, 1. Fortsetzung



Die Nacht der Spinnen


 „Was sind das denn für Kotzbrocken?“, fragte ich entsetzt. Maria hielt mir den Mund zu und schaute mich grimmig an. Wieder legte sie den Zeigefinger auf ihren Mund. Ich deutete ihr an, leise zu sein und sie ließ meinen Mund los. Ich fragte mich, was das für Wesen waren, die an uns vorbei zogen. Sie hatten eine menschliche Gestalt, gingen aufrecht, sahen aber mehr wie riesige Käfer aus. Von ihren Schultern hingen große Flügel, die bis zu den Kniekehlen reichten. Ihre Haare waren kurz und wuschelig und sie trugen große schwarze Fühler auf dem Kopf. Sie hatten vier kräftige Arme mit großen Klauen als Hände und sie liefen auf Kräftigen Beinen und großen Füßen. Ihre Farben waren unterschiedlich. Manche waren total schwarz, andere hatten braune Flügel und es gab etwas zierlichere Gestalten, welche mich an Leuchtkäfer erinnerten. Zwischen den aufrecht gehenden Käfer-Menschgemisch liefen verschiedene Käfer auf ihren sechs Beinen, wie Sonnenküken, Hirsch- und Kartoffelkäfer und weitere mir unbekannte Käfer. Diese Tiere waren ungefähr einen halben Meter groß und hatten grimmige menschliche Gesichter.
„Das Reich der Käfermenschen liegt östlich neben dem Wald der Spinnen und dem Reich der Wichtel“, flüsterte Maria. Ich zeigte entsetzt in die Richtung der Käfer. Riesige Ameisen zogen Gitterwagen. Es folgte Wagen auf Wagen mit gefangenen Spinnenmenschen.



Fortsetzung folgt...


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