Die Nacht der Spinnen
„Was
sind das denn für Kotzbrocken?“, fragte ich entsetzt. Maria hielt
mir den Mund zu und schaute mich grimmig an. Wieder legte sie den
Zeigefinger auf ihren Mund. Ich deutete ihr an, leise zu sein und sie
ließ meinen Mund los. Ich fragte mich, was das für Wesen waren, die
an uns vorbei zogen. Sie hatten eine menschliche Gestalt, gingen
aufrecht, sahen aber mehr wie riesige Käfer aus. Von ihren Schultern
hingen große Flügel, die bis zu den Kniekehlen reichten. Ihre Haare
waren kurz und wuschelig und sie trugen große schwarze Fühler auf
dem Kopf. Sie hatten vier kräftige Arme mit großen Klauen als Hände
und sie liefen auf Kräftigen Beinen und großen Füßen. Ihre Farben
waren unterschiedlich. Manche waren total schwarz, andere hatten
braune Flügel und es gab etwas zierlichere Gestalten, welche mich an
Leuchtkäfer erinnerten. Zwischen den aufrecht gehenden
Käfer-Menschgemisch liefen verschiedene Käfer auf ihren sechs
Beinen, wie Sonnenküken, Hirsch- und Kartoffelkäfer und weitere mir
unbekannte Käfer. Diese Tiere waren ungefähr einen halben Meter
groß und hatten grimmige menschliche Gesichter.
„Das
Reich der Käfermenschen liegt östlich neben dem Wald der Spinnen
und dem Reich der Wichtel“, flüsterte Maria. Ich zeigte entsetzt
in die Richtung der Käfer. Riesige Ameisen zogen Gitterwagen. Es
folgte Wagen auf Wagen mit gefangenen Spinnenmenschen.
Fortsetzung
folgt...
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