Donnerstag, 21. August 2014

Kinderkurzroman: 6. Fortsetzung Der Geist im Puppenhaus




Der Geist im Puppenhaus  6. Fortsetzung

„Lotte hat einen Geistertick! Sie behauptet, im Haus spukt es, weil Tante Else ihr das erzählt hat.“ Flüsterte Efi ihren Schwiegereltern zu.
„Das habe ich gehört!“ Rief Lotte und lachte. „Fragt doch Lisa!“
„Irgend jemand hat oben vor der Treppe mit mir gesprochen. Ich habe aber keinen Menschen gesehen.“ Erzählte Lisa.
„Dann lasst uns ins Haus gehen, vielleicht gesellt der Geist sich ja zu uns!“ Schlug Karl vor und schnappte sich zwei Koffer und ging ins Haus.
„Sollte das eine Einladung sein“, fragte der Geist und stand als Junge plötzlich vor ihm. Vor Schreck ließ Karl die Koffer fallen.
„Wer bist du denn?“, fragte Karl, „und wo kommst du so plötzlich her?“
„Ich bin der Geist und du hast doch gesagt, ich könnte mich zu euch gesellen.“
„Ich glaube nicht an Geister.“ Antwortete Karl, nahm die Koffer und ging weiter. „Geh bitte zur Seite!“, forderte er den Jungen auf. Dieser kam ihm entgegen und ging durch ihn durch!
„Echt stark!“, meinte Karl. „Du bist ja wirklich ein Geist!“
„Sag´ ich doch“, antworte der Geist. Draußen schnappten sich alle irgendwelche Taschen und Koffer und trugen sie in die zukünftigen Zimmer der Großeltern.
„Finde ich toll, dass ihr jetzt hier wohnt! Dann bin ich nicht mehr so alleine“, sagte Lotte.
„Du bist doch nicht alleine, ihr seid doch fünf Personen.“ Stellte die Großmutter fest.
„Papa und Mama arbeiten immer und mein Bruder und meine Schwester wollen nicht mit mir spielen. Ich habe wohl die Tiere, aber die können nicht mit mir sprechen.“ Antwortete Lotte.
„Hast du denn noch keine neue Freundin hier gefunden?“, fragte ihre Großmutter.
„Nein, aber ich komme nach den Ferien zur Schule, da lerne ich sicher andere Kinder kennen.“ Hoffte Lotte. Endlich hatten man alle Taschen in die Räume geschleppt.
„Wann kommen denn die Möbeln?“ Fragte Efi ihre Schwiegermutter.
„Die müssten gleich kommen.“ Entgegnete Sie.
„Dann lasst uns jetzt Mittagessen. Es gibt Suppe aus der Dose, Karl hat gekocht.“ Efi forderte alle auf, in die Küche zu kommen, die zugleich Esszimmer war.
„Ich mag die Suppe gerne!“ Bemerkte Lotte.
„Ich will mich ja nicht aufdrängen“, sagte Karls Mutter, „aber ich würde mich freuen, wenn ich etwas im Haushalt helfen dürfte.“
„Das wäre toll!“ Meinte Lisa. „Mutti hat sowie so nicht viel Zeit dafür“. Efi schaute ihre Schwiegermutter an und lachte.
„Ich mag nicht gerne kochen!“, gab sie zu. „Wenn du willst, kannst du die Küche gerne übernehmen. Karl und ich helfen dir natürlich abwechselnd.“
„Das braucht ihr nicht, ich muss mich ja auch beschäftigen!“ Sagte Karls Vater.
„Dann hätten wir das ja geklärt. Jetzt möchte ich euch jemanden vorstellen. Es ist ein Junge, der schon seit über zweihundert Jahre hier in diesem Haus spukt. So hat er es mir wenigstens erzählt. Also nicht erschrecken! Es ist ein echter Geist.“ Teilte Karl seiner Familie mit.
„Sag´ ich doch!“ Meinte Lotte und war gespannt, wie der Geist aussah. „Geist!“, rief sie, komm zeig dich.



Fortsetzung folgt...




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