Das bunte Gespenst
Tagelang hatten sich Johannes und Marie auf den Ausflug ins alte Schloss gefreut. Endlich war es soweit. Sie standen an der Kasse an, um den Eintritt für die Besichtigung zu zahlen.
„Rührt nichts an und bleibt immer in unserer Nähe!“, ermahnte die Mutter die beiden.
„Machen wir doch immer“, schelmisch grinste Johannes sie an. Bei Marie hatte die Mutter den Eindruck, als hätte sie gar nicht hingehört. Sie war voll auf dem Schaukasten fixiert, in dem in einem Schreiben vor den Geistern gewarnt wurde. Man sollte auf den markierten Wegen bleiben und auf keinen Fall schmale Gänge oder alte Gewölbe betreten.
„Ist ja toll!“ Marie winkte Johannes und deutete an, er soll den Brief lesen. Er überflog ihn und meinte: „Das wird heute bestimmt ein toller Tag.“ Die beiden lächelten sich verschmitzt an.
Fortsetzung folgt...
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