Die Knochenmänner
„Du
brauchst keine Angst vor uns haben, wir sind wie du, auch Gefangene.“
Jemand zündete Kerzen an und ich sah im Schimmer der Flammen mehrere
junge Mädchen
„Man
hat uns auch entführt“, sagte ein Mädchen, welches sich als
Sonja vorstellte und sechzehn Jahre alt war.
„Aber
warum sind wir hier und was sind das für Wesen“, fragte ich.
„Warum können die in dieser Gestalt leben? Ich verstehe das
nicht.
„Komm,
setze dich zu uns, mein Name ist Jasmin. Ich bin siebzehn Jahre und
bin schon ein Jahr hier gefangen.“
Ich
ging zu den Mädchen, es waren sieben.
„Ich
heiße Laura“ stellte ich mich vor.
„Hallo,
Laura! Willkommen im Club!“, grinste Jasmin.
„Es
ist fast unvorstellbar, dass es so etwas wie hier gibt“, bemerkte
ich.
„Wir
sind hier in einer anderen Welt, und zwar bei den bösen Bewohnern
der Höhlen, wie diese Knochengestelle sich bezeichnen“, berichtete
Sonja. „Sie fahren in unsere Welt und entführen junge Mädchen, um
sie als Sklavinnen zu halten. Wir müssen ihre Särge putzen und sie
mit Gesang und Tanz bei Laune halten. Sie sind eigentlich sehr
freundlich zu uns, aber als wir einmal versuchten zu fliehen, wurden
sie sehr böse und wir hatten unheimliche Angst vor ihnen. Fliehen
ist auch zwecklos, wir wissen ja garnicht wo hin, und wie sollen wir
wieder in unsere Welt kommen.“
„Das
ist ja schrecklich, was du da erzählst, also kommen wir nie wieder
nach Hause? Das will ich nicht so hinnehmen! Es muss doch ein
Entkommen geben. Wie kann man so einen Knochenmann überhaupt
bekämpfen, der ist ja eigentlich schon tot“, ich war richtig
wütend.
Fortsetzung folgt...
(c)
Fortsetzung folgt...
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