Donnerstag, 10. Mai 2018

Die Knochenmänner Kurzroman 2. Fortsetzung



Die Knochenmänner


„Du brauchst keine Angst vor uns haben, wir sind wie du, auch Gefangene.“ Jemand zündete Kerzen an und ich sah im Schimmer der Flammen mehrere junge Mädchen
„Man hat uns auch entführt“, sagte ein Mädchen, welches sich als Sonja vorstellte und sechzehn Jahre alt war.
„Aber warum sind wir hier und was sind das für Wesen“, fragte ich. „Warum können die in dieser Gestalt leben? Ich verstehe das nicht.
„Komm, setze dich zu uns, mein Name ist Jasmin. Ich bin siebzehn Jahre und bin schon ein Jahr hier gefangen.“
Ich ging zu den Mädchen, es waren sieben.
„Ich heiße Laura“ stellte ich mich vor.
„Hallo, Laura! Willkommen im Club!“, grinste Jasmin.
„Es ist fast unvorstellbar, dass es so etwas wie hier gibt“, bemerkte ich.
„Wir sind hier in einer anderen Welt, und zwar bei den bösen Bewohnern der Höhlen, wie diese Knochengestelle sich bezeichnen“, berichtete Sonja. „Sie fahren in unsere Welt und entführen junge Mädchen, um sie als Sklavinnen zu halten. Wir müssen ihre Särge putzen und sie mit Gesang und Tanz bei Laune halten. Sie sind eigentlich sehr freundlich zu uns, aber als wir einmal versuchten zu fliehen, wurden sie sehr böse und wir hatten unheimliche Angst vor ihnen. Fliehen ist auch zwecklos, wir wissen ja garnicht wo hin, und wie sollen wir wieder in unsere Welt kommen.“
„Das ist ja schrecklich, was du da erzählst, also kommen wir nie wieder nach Hause? Das will ich nicht so hinnehmen! Es muss doch ein Entkommen geben. Wie kann man so einen Knochenmann überhaupt bekämpfen, der ist ja eigentlich schon tot“, ich war richtig wütend.


Fortsetzung folgt...


(c)




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen