Die Knochenmänner
„Hallo,
Taxi!“, winkte ich dem Wagen zu, der langsam vor dem Osnabrücker
Bahnhof fuhr. Es war ein schönes Taxi in rot. In der Farbe hatte ich
es noch nie gesehen. Der Wagen hielt neben mir und am Steuer saß ein
sehr sympathischer junger Mann. Ich stieg ein.
„Bitte
zum Ortsteil Dodesheide!“, sagte ich und ließ mich entspannt in
den Sitz fallen. Doch kaum waren wir losgefahren, verriegelten sich
die Türen.
„Was
soll das?“, fragte ich den Fahrer und rüttelte panisch an dem
Türgriff. Der junge Mann antwortete auf meine Frage nicht und fuhr
einfach weiter, ohne auf mein Schimpfen zu reagieren. Längs waren
wir durch den Ortsteil Dodesheide gefahren und hatten Osnabrück
verlassen. Das Taxi war die Straße zum Nettetal heruntergefahren und
fuhr Richtung Wittekindburg. Der Wagen verwandelte sich mit einmal in
ein altes klapperiges kleines Auto. Ich schrie entsetzt auf, denn der
junge Mann hatte sich in ein Knochengerüst verwandelt und grinste
mich mit seinem zahnlosen Mund an. Verweste Stofffetzen hingen an
seinen Rippen. Ich geriet total in Panik. Das Knochengerüst lachte
krächzend.
Fortsetzung folgt...
(c)
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