Sonntag, 21. September 2014

Die Burg 1. Fortsetzung Kurzroman für Kinder




Die Burg


"Ich komme mit und versuche sie zu überreden, falls sie nein sagen.“ Meinte Max.
„Ich glaube nicht, dass sie das erlauben. Sie sind bestimmt der Meinung, dass ich euch im Urlaub zur Last falle. Deine Eltern müssen sich auch mal erholen und sich nicht noch ein fremdes Kind aufhalsen." Antwortete Jens.
„Da kennst du meine Eltern schlecht, für sie ist Erholung, wenn ihre Kinder alle um sie herumtanzen. Ich habe mitbekommen, dass meine Mutter wieder ein Kind bekommt. Aber nicht verraten. Sollen wir noch gar nicht wissen. Sie wollen uns damit überraschen. Ich habe aber meine Geschwister schon unterrichtet. Wir freuen uns alle. Lassen uns aber nicht anmerken, dass wir es schon wissen. Wir versuchen aber unsere Mutter in manchen Dingen zu entlasten und die wundert sich schon, dass wir neuerdings so hilfsbereit sind.“ Verriet Max seinem Freund.
„Ihr seit eine tolle Familie. Ich habe mir auch manchmal Geschwister gewünscht, aber es hat auch Vorteile, ein Einzelkind zu sein.“ Meinte Jens.
„Wenn du mal für kurze Zeit Geschwister haben möchtest, kann ich dir ja meine Zwillingsschwestern ausleihen. Die würden sich freuen.“ Bot Max ihm an.
„Muss nicht sein!“, sagte Jens und lachte. Als sie bei Jens zu hause ankamen, waren sie überrascht. Auf der Haustreppe vor der Tür stand ein gepackter Koffer und ein halb leerer Rucksack. Jens und Max fuhren erschrocken zusammen, als mit einmal eine Autohupe ertönte.
„Los Jens, packe noch einige Sachen in den Rucksack, die du gerne mitnehmen möchtest! Max Eltern wollen bald abfahren. Sie haben angerufen!“, rief Jens Vater ihm zu und lachte.
„Toll, was?“, meinte Max und half Jens. „Vergiss deine neue Taschenlampe nicht! Und deine Gitarre!“
„Gitarre? Nimmst du deine auch mit?“, fragte Jens.
„Nein, du spielst besser, ich singe dann!“, Max grinste seinen Freund an.
„Hoffentlich laufen dann nicht alle weg!“, ärgerte Jens ihn. „Habt ihr denn so viel Platz im Wagen?“
„Der ist auf Zuwachs gekauft. Irgendwo kriegen wir die noch rein.“ War Max überzeugt. Jens Mutter war jetzt schon traurig, dass ihr Sohn weg fuhr.
„Pass auf dich auf! Rauch nicht und trink keinen Alkohol! Benimm dich bei deinen Gastgebern! Und komm gesund wieder. Ruf öfters an, wie es dir geht!“, ermahnte sie ihren Sohn.
„Alles klar, Mutti!“ Verabschiedete Jens sich von seiner besorgten Mutter und stieg mit Max ins Auto.
„Ich freue mich, dass du mitfährst, männliche Verstärkung bei so vielen Frauen!“ Sagte Max, "mein Vater wird sich auch freuen.“




Fortsetzung folgt...


Copyright2014by Helga Pikulik




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