Die Burg
"Ich
komme mit und versuche sie zu überreden, falls sie nein sagen.“ Meinte Max.
„Ich
glaube nicht, dass sie das erlauben. Sie sind bestimmt der Meinung,
dass ich euch im Urlaub zur Last falle. Deine Eltern müssen sich
auch mal erholen und sich nicht noch ein fremdes Kind aufhalsen." Antwortete Jens.
„Da
kennst du meine Eltern schlecht, für sie ist Erholung, wenn ihre
Kinder alle um sie herumtanzen. Ich habe mitbekommen, dass meine
Mutter wieder ein Kind bekommt. Aber nicht verraten. Sollen wir noch
gar nicht wissen. Sie wollen uns damit überraschen. Ich habe aber
meine Geschwister schon unterrichtet. Wir freuen uns alle. Lassen uns
aber nicht anmerken, dass wir es schon wissen. Wir versuchen aber
unsere Mutter in manchen Dingen zu entlasten und die wundert sich
schon, dass wir neuerdings so hilfsbereit sind.“ Verriet Max seinem
Freund.
„Ihr
seit eine tolle Familie. Ich habe mir auch manchmal Geschwister
gewünscht, aber es hat auch Vorteile, ein Einzelkind zu sein.“
Meinte Jens.
„Wenn
du mal für kurze Zeit Geschwister haben möchtest, kann ich dir ja
meine Zwillingsschwestern ausleihen. Die würden sich freuen.“ Bot
Max ihm an.
„Muss
nicht sein!“, sagte Jens und lachte. Als sie bei Jens zu hause
ankamen, waren sie überrascht. Auf der Haustreppe vor der Tür stand
ein gepackter Koffer und ein halb leerer Rucksack. Jens und Max
fuhren erschrocken zusammen, als mit einmal eine Autohupe ertönte.
„Los
Jens, packe noch einige Sachen in den Rucksack, die du gerne
mitnehmen möchtest! Max Eltern wollen bald abfahren. Sie haben
angerufen!“, rief Jens Vater ihm zu und lachte.
„Toll,
was?“, meinte Max und half Jens. „Vergiss deine neue Taschenlampe
nicht! Und deine Gitarre!“
„Gitarre?
Nimmst du deine auch mit?“, fragte Jens.
„Nein,
du spielst besser, ich singe dann!“, Max grinste seinen Freund an.
„Hoffentlich
laufen dann nicht alle weg!“, ärgerte Jens ihn. „Habt ihr denn
so viel Platz im Wagen?“
„Der
ist auf Zuwachs gekauft. Irgendwo kriegen wir die noch rein.“ War
Max überzeugt. Jens Mutter war jetzt schon traurig, dass ihr Sohn
weg fuhr.
„Pass
auf dich auf! Rauch nicht und trink keinen Alkohol! Benimm dich bei
deinen Gastgebern! Und komm gesund wieder. Ruf öfters an, wie es dir
geht!“, ermahnte sie ihren Sohn.
„Alles
klar, Mutti!“ Verabschiedete Jens sich von seiner besorgten Mutter
und stieg mit Max ins Auto.
„Ich
freue mich, dass du mitfährst, männliche Verstärkung bei so vielen
Frauen!“ Sagte Max, "mein Vater wird sich auch freuen.“
Fortsetzung
folgt...
Copyright2014by
Helga Pikulik
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen