Freundschaft
„Versuche Fred auf der Party zu erobern!“, riet
Ina ihr.
Inzwischen saßen die beiden Mädchen im Café und
rührten in ihrer Trinkschokolade.
„Ich liebe es hier zu sitzen und uns verwöhnen zu
lassen“, sagte Ina.
„Sagte ich ja, deine Tante ist super!“,
entgegnete Sarah; „Und was Fred betrifft, ich habe das Gefühl, der
steht nicht auf mich.“
„Ich weiß ja auch nicht, ob Jonny mich mag, aber
das wird uns nicht erschüttern. Andere Mütter haben auch schöne
Söhne“, sagt Ina.
„Meinst du das ernst?“, fragte Sarah ungläubig.
„Nein, schnüff!“, erwiderte Ina und musste
lachen.
Endlich war der Tag da. Ina wurde sechzehn, die
Scheune war wunderschön geschmückt und ein tolles Buffet aufgebaut.
Alle Gäste hatten sich vor der Scheune versammelt. Auch Ina durfte
noch nicht hinein, bis ihre Eltern die Tür öffneten. Ina mochte
ihren Augen nicht trauen: „Nein, ich glaub ich träume. Ist das
wirklich für mich?“, rief Ina begeistert! Da stand mitten in der
Scheune ein Pony „Samy soll es heißen!“, bestimmte Ina. Sie
ging langsam auf das Tier zu und streichelte es. „Endlich ist mein
größter Wunsch in Erfüllung gegangen.“
„Es ist wirklich ein schönes Tier“, sagte
Jonny, der auf einmal neben Ina stand.“
„Verstehst du etwas von Pferden?“, fragte Ina.
„Ja, würde ich doch sagen“, antwortete er.
„Mein Vater hat mehrere Pferde. Er züchtet sie.“
„Ehrlich?“, staunte Ina und freute sich, dass
Jonny sie angesprochen hatte, und dass er sich für Pferde
interessierte. „Die Party ist eröffnet!“, rief Ina. „Ich
bringe nur das Pony in Sicherheit.“
Ina bedankte sich bei ihren Eltern, ihrer Großmutter und bei ihrer
Tante und ihrem Onkel, die alle zusammen ihr das Pony geschenkt
hatten.
„Du kannst das Pony hier in den Stall stellen“,
sagt ihre Tante. „Die letzte Box ist frei:“
Ina streichelte ihr Pony und erzählte ihm, dass sie
jetzt feiern müsste und Morgen für ganz lange wieder käme.
„Gute Nacht Samy“, verabschiedete Ina sich von
ihrem Pony.
Fortsetzung folgt...
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