Sonntag, 26. Januar 2014

11. Fortsetzung: Gehasster Liebling





                           Gehasster Liebling

„Setzt euch ganz dicht zusammen und umarmt euch, dann wärmt ihr euch mit eurer Körperwärme gegenseitig“, schlug Tom vor. Aber das half nichts, wir zitterten um die Wette. Tom nahm seine Taschenlampe und ging weiter in die Höhle.
„Bleib hier“, rief ich, „wer weiß, was dich da hinten erwartet!“
„Hast du Angst um mich?“, hallte seine Stimmer aus der Tiefe der Höhle.
Es dauerte eine ganze Weile, bis Tom wieder auftauchte. Den Arm voller Holz.
„Hast du jemanden getroffen, der dir aus Mitleid Brennholz geschenkt hat“, versuchte ich Zähneklappern zu scherzen.
„So ähnlich, aber dem nützt es nichts mehr!“, erwiderte Tom und er machte einen bedrückten Eindruck. Wir fragten nicht weiter, aber irgendeine Begegnung musste er gehabt haben. Wollte er uns nicht aufregen und schwieg deshalb?
Tom suchte einige Steine für eine Feuerstelle und kurze Zeit später erhellte ein Feuer den vorderen Teil der Höhle. Tom baute aus Zweigen ein Gestell nahe der Feuerstelle.
„Zieht euch aus!“, ordnete er an.
„Bist du verrückt?“, konterte Eva Maria.
„Nein, nur besorgt. Wir müssen aus den nassen Klamotten raus. Stellt euch nicht so an. Wenn ihr BH und Slip anlasst, ist es doch kein Unterschied zum Bikini meinte er und zog seinen Pulli aus und hängte es in die Nähe des Feuers. Ungeniert folgte die Hose. Er hatte eine schicke Boxershorts an, stellte ich fest. Die behielt er Gott sei Dank an. Seine athletischer Körper kam jetzt richtig zur Geltung.
Eva Maria fing an , ihre nasse Kleidung auszuziehen und pfiff das Lied: „So ein Mann, so ein Mann....“
„Willst du dir den Tod holen, in den nassen Sachen?“, fragte mich Tom.
„Okay“, sagte ich und zog meine Kleidung auch aus.
„Ihr habt doch hübsche Figuren und eure Unterwäsche sieht wirklich aus wie ein Bikini“, sagte Tom, nachdem er alles aufgehangen hatte. „Bitte nicht pusten, sonst fällt mein Wäscheständer zusammen“, scherzte er.
„Und dann womöglich ins Feuer“, meinte Eva Maria.
„So, jetzt gehen wir zum gemütlichen Teil über“, kündigte Tom an und kramte im Rucksack herum. Er holte ein kleines Päckchen hervor und faltete den Inhalt auseinander. Es handelte sich um eine dünne Folie, eine Seite für Kälte, die andere Seit zum Wärmen.
„Schleppst du immer einen ganzen Verbandskasten mit?“, fragte ich.
„Nein, nur das nötigste. Rückt mal dicht zusammen.“ Er hing uns die Folie um.
„Und du musst frieren?“, fragte ich.
„Ich mach mir warme Gedanken“, antwortete er und lächelte mich an. „Mach dir keine Sorgen, ich bin ziemlich abgehärtet.“
„Eigentlich wussten wir kaum etwas über Tom. Als er damals neu in unsere Klasse kam, fanden wir ihn sehr arrogant und eingebildet. Er hatte schnell Freunde gefunden und galt bald als Schwarm der meisten Mädchen an unserer Schule. Wir hassten ihn, weil er uns seit einem Jahr nervte. Nun lernten wir ihn von einer ganz anderen Seite kennen. Er war nett, hilfsbereit und fürsorglich. Und er konnte gut küssen“, schoss es mir durch den Kopf.
„Also, ich wollte euch eigentlich morgen zum Picknick einladen und hatte mir schon einige Sachen eingepackt. Natürlich keine frischen Brötchen und Aufschnitt und warmen Kaffee.“ Erzählte er uns.
„Oh, schade, den könnten wir jetzt gebrauchen. Und ein leckeres Käsebrötchen“, schwärmte Eva Maria.
„Hör damit auf, ich merke erst jetzt, dass ich einen riesigen Hunger habe!“, fauchte ich.
„Vielleicht wird man davon satt, wenn man sich die Lebensmittel vorstellt?“, schlug Eva Maria vor.
„Witzbold!“, antwortete ich.
„Typisch Mädchen, man kann nichts zu Ende erzählen, dann fallen sie einem schon ins Wort. Vorhin, als ich unterwegs etwas erzählen wollte, habt ihr mich auch unterbrochen. Da bin ich auch nicht mehr zum Ende gekommen!“
„Das war Manuela!“, rief Eva Maria laut, um alle Schuld von sich zu weisen. Und dann kam das Gewitter,und dann....“
„Ruhe“, rief Tom so laut, dass es in der Höhle noch einige Male nachhallte.
Das war natürlich was für Eva. „Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?“, rief sie ganz laut.
„Esel, Esel!“, klang es zurück.
„Und seine Frau?“, rief sie wieder.
„Hast wohl heute einen Clown gefrühstückt?“, fragte Tom, das Echo nicht mehr abwartend.
„Wie heißen seine Kinder?“, rief ich nun und musste lachen.
„Rinder, Rinder, Rinder!“, hörte sich das Echo an.
„Tom liebt Manuela!“, schrie Eva Maria.
„Ela, Ela, Ela, Ela!“
„Hört, das Echo freut sich!“, spann nun Eva Maria.
„Jetzt ist Schluss mit Lustig!“, sprach Tom ein Machtwort. Doch wieder zu laut, so das es aus der Höhle hallte: „Ich, ich, ich!“
Wir mussten alle drei lachen und vergaßen für einen Moment die Kälte und den Hunger.
„Was ich euch eigentlich mitteilen wollte...“
„Mach es nicht so spannend!“, fiel ich ihm ins Wort, und Eva und ich mussten schon wieder lachen.
„Also, wenn ihr nicht wollt, ich kann auch alleine essen!“, stellte Tom fest.
„Habe ich gerade das Wort Essen gehört?“, fragte Eva Maria. „Warum sagst du nicht gleich, dass du etwas zum Essen mit hast.“
„Weil ihr mich nicht ausreden lasst!“, antwortete Tom.
„Da braucht man doch nicht erst drüber reden! Einfach auspacken und verteilen. Wir sind am Verhungern!“, erklärte Eva Maria Ihm. Erzählen kannst du anschließend, wie du an was Essbarem gekommen bist!“ Sie schaute gierig auf seinen Rucksack und formte ihre Hände zu Krallen, als wenn sie jeden Moment zum Angriff übergehen wollte! Sie machte so ein komisches Gesicht dabei und fauchte, dass jetzt Tom und ich lachen musste.
„Wenn das so weiter geht mit dem Lachen, verhungern wir wirklich noch“, sagte Tom, nach dem er sich wieder etwas beruhigt hatte, denn er hatte sich beim Lachen mit seiner eigenen Speichel verschluckt. Er musste immer noch Husten. „Mensch, habe ich mich doll verschluckt!“, sagte er .
„Du bist aber noch da!“, bemerkte Eva Maria frech und grinste, ging dann zum provisorischen Kleiderständer und hing vorsichtig die Wäsche um. „Sie wird wahrhaftig trockener“, stellte sie überrascht fest.
„Glaubst du, ich baue aus lauter Langeweile so einen tollen Wäscheständer?“, fragte er und sprang zur gleichen Zeit auf, um diesen zu retten. Mensch passt doch auf, gleich ist das gute Stück kaputt“, fauchte er Eva Maria aus Spaß an.
„Eingebildet bist du gar nicht?“, entgegnete sie ihm, „so ein wackeliges Gestell kann ich auch bauen“.
Aber du mochtest nicht so weit in die Höhle gehen, um zu sehen, ob sich etwas Brennbares darin befindet. Es könnte ja ein böser Drachen in dieser Höhle hausen, oder ein Bär!“, ärgerte Tom Eva Maria. Sie standen neben einander seine Hand lag auf ihrer, um den Wäscheständer zu halten und sie schauten sich an. Etwas zu lange fand ich und irgend etwas meldete Alarm in meinem Herzen.
„Was sich liebt, das neckt sich!“, entfloh mir der alte Spruch.
Erschrocken schauten die Beiden mich an.
„Quatsch, beteuerten sie fast gleichzeitig.“
„Wie war das noch mit dem Essen?“, fragte ich möglichst mit gelassener Stimme. Doch im Herzen spürte ich einen mir unbekannten Schmerz. Ich hätte heulen können, aber irgendwo hatte ich auch meinen Stolz.
Ich stand auf und nahm mein noch klammes T-shirt vom Gerüst und zog es an.
„Das ist doch noch gar nicht trocken! Du holst dir mindestens eine Erkältung!“ Versuchte Eva Maria mich umzustimmen.“
Vergeblich, ich fand es mit einmal blöd, nur mit meinem BH und Slip herumzulaufen. „Eine Erkältung ist doch sowie so vorprogrammiert, so nass wie wir waren.“, sagte ich kurz um. Eva merkte meinen Unterton in der Stimme und hielt es wohl für Besser, nichts mehr zu sagen. Sie wusste genau, um was es ging. Ich ging zum Ausgang der Höhle und schaute in die finstere Nacht. Ich brauchte einfach Luft und wollte alleine sein. Spätestens jetzt musste ich mir eingestehen, dass ich Tom liebte.
„Story!“, hörte ich plötzlich Tom sagen, ich hatte ihn gar nicht kommen hören. „Lag wohl an der Unterwäsche!“
Also interessierte Evas Unterwäsche ihn wohl mehr als meine, und natürlich was drin steckte auch.
„Ich habe doch gar nichts gemacht!“ Versuchte er sich zu rechtfertigen.
„Habe ich das behauptet?“, fragte ich ihn kühl, lass uns zurück gehen, hier am Eingang ist es kalt.“
„Es hat aufgehört zu regnen.“, sagte ich. Meine Stimme wollte mir nicht ganz gehorchen.
Das war aber auch ein super Gewitter, überspielte Eva Maria es und ich war ihr dankbar.
Tom wühlte mal wieder in seinem Rucksack und zog aus der äußersten Ecke eine zwar dünne, aber größere Picknickdecke hervor. Die hatte ich ganz vergessen, aber sie war auch auf dem Boden des Rucksackes. Er breitete sie aus und hing sie über uns. Die Foliendecke faltete er wieder zusammen.
„Für alle Fälle“, meinte er.
Es lag eine Spannung in der Luft, es war nicht mehr so wie sonst. Ob Tom noch irgendetwas zu Eva gesagt hatte, als ich zum Ausgang ging, ich hatte den Eindruck.
„Als Manuelas Vater mich bat, hinter euch her zu gehen, dachte ich mir, wir könnten unter Wegs vielleicht schon ein Picknick machen. Also kramte ich schnell ein paar Sachen zusammen, schmiss sie in meinen Rucksack und lief dann schnell hinter euch her, um euch nicht aus den Augen zu verlieren. Da Manuelas Vater vom See gesprochen hatte, lief ich dort hin, fand euch aber nicht. Da wurde mir die Weggabelung erst bewusst.
„Da stimmt doch irgend etwas nicht“, dachte ich mir und lief bis dort hin zurück. Ich war mir sicher, dass der Weg sich nur einmal zum See und einmal zum Ort gabelte beziehungsweise zum Bauernhof. Den Weg, den ihr genommen hattet, existierte bislang nicht. Er wurde auch in kürze nicht neu angelegt, das hätte man ja sehen können. Mir kam da die Sache schon unheimlich vor, aber ich schlug denn noch die Richtung ein und hatte euch auch bald erreicht. Ich nahm an, ihr hättet euch das mit dem See anders überlegt. Als der Wald dann immer unheimlicher wurde und ich den Eindruck hatte, dass ihr genau wie ich nicht mehr wusstet, wie ihr wieder zurück kommen solltet, habe ich mich zu erkennen gegeben.
„Hoffentlich hast du nicht nur Konserven ohne Dosenöffner mit“, stichelte Eva Maria schon wieder. Tom lächelte sie an, so wie er sonst mich anlächelte. Das tat weh. Aber ursprünglich hasste ich ihn ja, das musste ich mir nur oft genug ins Gedächtnis rufen. Ich hasste ihn!
Endlich holte er etwas essbares aus seinem Rucksack. Milchbrötchen, kleinen runden Käse und Bockwürstchen. Jeder bekam auf einen Pappteller seine Ration.
“Wir behalten lieber noch einen Vorrat, wer weiß, wann wir wieder nach hause finden“, meinte Tom. Eigentlich hatte ich keinen Hunger mehr. Ich kaute auf meinem Brötchen herum. Mir war kalt und ich begann am ganzen Körper zu zittern.
„Was ist denn mit dir los?“, hättest das feuchte T-shirt nicht anziehen sollen, meinte Eva Maria. Trink doch mal einen Schluck Sekt, ist alkoholfrei. Sie reichte mir eine Tasse. Ich trank sie in eins leer, ich hatte so einen Durst, ich hatte das gar nicht bemerkt. Und mir war auf einmal so heiß und trotzdem zitterte ich noch, denn außen war mein Körper total abgekühlt. Meine Füße kamen mir wie Eisklumpen vor. Eva Maria fühlte meine Stirn.
„Mein Gott, du glühst ja wie Teufel!“, stellte sie fest.
Mir ging es so schlecht, dass ich mich einfach auf die Erde legte. Ich wollte nur noch schlafen.
„Sie hat Fieber“, hörte ich Eva Maria sagen und Tom antwortete:
„Zieh ihr das feuchte T-shirt aus, mein Pulli ist inzwischen trocken, den kannst du ihr anziehen, der ist auch etwas wärmer. Sieh mal, da ist ein größerer Felsvorsprung. Wir legen die Decke als Unterlage einmal gefaltet darauf, dann kann sie dort gut liegen. Er schüttelte seinen Rucksack aus.
„Was hast du vor?“ Fragte Eva Maria ihn.
„Das nehmen wir als Kopfkissen.“ Antwortete er und faltete den großen Rucksack zu einem Kissen und legte es oben unter der Decke. Eva Maria zog mir den Pulli und meine Hose an und anschließend brachten sie mich in mein neues Bett. Es war sehr hart, aber das war mir egal, die Erde war auch nicht weicher. Tom deckte mich mit der warmhaltenden Folie liebevoll zu und streichelte mir übers Haar. Tat das gut.
„Was braust du denn da? Einen Hexentrank?“, fragte Tom.
„Ich habe mir aus Steinen einen Herd gebaut. Zwischen den Steinen bleibt diese Tasse gut hängen. Ich erhitze Zitronenlimonade“, schilderte Eva ihr Bauwerk.
„Not macht erfinderisch, aber das kannten auch schon die alten Germanen,“ meinte Tom.
„Die hatten aber keine Limo in Flaschen mit“, sagte Eva Maria.
„Die suchten sicher heilende Kräuter“, erwiderte er.
„Du kannst ja gerne im Dunkeln welche suchen, falls du dich damit auskennst, nicht dass wir Manuela vergiften!“, zickte Eva zurück
„Ist ja gut, ich kann mir nur nicht vorstellen, dass heiße Limo hilft, da ist hauptsächlich Zucker drin,“ entgegnete Tom.
„Aber das heiße Getränk hilft. Sollte ich den alkoholfreien Sekt warm machen?“, fragte sie.
„Hoffentlich platzt die Tasse nicht auseinander. Ist die feuerfest?“, fragte TOM.
„Schon wieder was zu meckern?“, fragte Eva Maria zurück. „Hast du einen besseren Vorschlag?“
„Ja!“, er machte den Reißverschluss eines Beutels auf den er mit anderen Sachen aus dem Rucksack geschüttelt hatte und holte einen kleinen niedlichen Topf zum Vorschein. „Notfallgeschirr. Habe ich immer dabei, wenn ich auf Wanderschaft gehe.“
Wie gerne hätte ich jetzt Evas Gesicht gesehen, aber leider drehte sie mir gerade den Rücken zu. Sie nahm eine andere Tasse und goss die warme Limo hinein.
„So ein Kotzbrocken!“,flüsterte sie mir zu, aber noch laut genug, dass er es hören konnte. Sie flößte mir die Limonade ein. Sie schmeckte eigentlich ganz gut.
„Werde bloß wieder schnell gesund, bitte!“ Beschwor mich Eva.
„Klar mach ich!“, flüsterte ich. Mir ging es so schlecht. Meine Augen fielen mir zu und ich schlief ein. Aber ich schlief unruhig, träumte von wilden Pflanzen, die uns angriffen. Bären kamen aus dem hinteren Teil der Höhle und stürzten sich auf Tom! Eva und ich versuchten sie mit brennenden Stöcken zu verjagen. Doch sie meinten, sie möchten nur etwas warme Limo. Dann kam ein Getränkewagen mit drei Kisten Limonade und Eva machte für die Bären die Limo in der Tasse warm.
Doch plötzlich liefen wir alle weg, auch die Bären flüchteten. Etwas bedrohendes kam hinter uns her und drängte uns immer weiter in die dunkle Höhle. Dort machten wir einen grausigen Fund. Entsetzt richtete ich mich auf.
„Hast du schlecht geträumt?“, fragte mich Eva Maria. „Du hast phantasiert und im Schlaf geschrien.“ Ich konnte nicht antworten, ich war einfach zu kaputt. Ich spürte wie Tom meine Stirn fühlte und hörte wie er zu Eva Maria sagte: „Sie muss sehr hohes Fieber haben und sie ist nass geschwitzt. Wir brauchen unbedingt einen Arzt. Sobald die Sonne aufgeht, kann ich die Richtung nach hause bestimmen. Ich werde Hilfe holen. Magst du mit Eva hier bleiben?“
„Eigentlich nicht, es ist so unheimlich.“ Antwortete sie.
„Alleine kann sie hier auch nicht bleiben!“, stellte Tom fest.
„Und wenn wir aus Zweigen und Blättern eine Trage bauen?“, hatte Eva Maria die Idee. Ich habe das mal in einem Film gesehen.
„Bist du bei den Pfadfindern?“, fragte Tom.
„Nein, aber ich habe handwerkliches Geschick!“, entgegnete sie.
„Na dann, lass uns anfangen!“, sagte Tom. „Ehrlich gesagt, möchte ich euch auch nicht gerne hier alleine zurück lassen. Als ich weiter in die Höhle ging um nach was Brennbaren zu suchen, entdeckte ich, nachdem ich mich durch ein paar schmale Gänge gedrängt hatte, in einem größeren Höhlenraum unzählige Schlangenhäute. Das kann man sich nicht vorstellen, wenn man so was nicht mit eigenen Augen gesehen hat.“
„Brr!“, rief Eva entsetzt, „und das hast du uns nicht gesagt?“
„Ich wollte euch nicht beunruhigen, wo hätten wir denn hin sollen bei dem Gewitter und der Dunkelheit. Wer weiß, was uns in einer anderen Höhle erwartet hätte? Vielleicht lebendige Schlangen, da sind mir die Häute lieber“, versicherte Tom.
„Wir müssen hier sofort raus!“, rief Eva Maria aufgebracht.
„Warte, da ist noch mehr, was ich entdeckt habe“, sagte Tom.


Fortsetzung folgt...


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