7 Fortsetzung: Gehasster Liebling
"Ich glaube ich spinne!"; fauchte Eva Maria, die vor mir stand, beide Hände in den Hüften. Das heißt bei dir: "Ich hasse Tom!" Sie schaute mich böse an. So kannte ich sie gar nicht. Sie war immer so sanft und verständnisvoll mir gegenüber. Ich konnte mit meinen Problemen jeder Zeit zu ihr kommen.
"Ich, ich... "; ich rang nach einer Erklärung, wollte ihr verklickern, dass ich Tom hasste, aber der Kuss so toll war, so super geil.
"Ach, hör auf zu stottern, ich fahre mit dem nächsten Zug nach hause. Glaubst du ich hänge hier alleine herum und du turtelst von morgens bis abends mit Tom herum." Sie drehte sich um und wollte gehen.
"Eva! Das kannst du mir nicht antun!", rief ich aufgebracht. "Bitte, bitte bleib! Ich werde auch kein Wort mehr mit Tom wechseln. Und denke an meinen Bruder. Vielleicht hast du ja eine Chance." Sie drehte sich zu mir um:
"Das glaube ich dir, dass du mit Tom keine Worte mehr sprichst, weil ihr euch nur küssen werdet." Sie schaute noch böser. Ihre Augen funkelten giftig. Ich setzte mich auf das Bett und mir flossen die Tränen über die Wangen. Das war zu viel. Erst Tom, dann der Kuss und jetzt auch noch meine beste Freundin verlieren. Wir waren wie Schwestern aufgewachsen.
Fortsetzung folgt...
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